Wendl: "Pensionsreformen und gute Wirtschaftspolitik ermöglichen gerechte Pensionsanpassung ohne Nachhaltigkeit zu gefährden"

Kritik an Pensionsanpassung 2008 unbegründet und unverantwortlich

Wien (OTS) - Als "höchst erfreulich" bezeichnet NR a.D. Ingrid Turkovic-Wendl, Bundesobmann-Stellvertreterin des Österreichischen Seniorenbundes, die erfolgreiche Einigung auf die Pensionserhöhung 2008. Bezüglich der hier und da geäußerten Kritik, dass die Pensionserhöhung die Nachhaltigkeit des Pensionssystems gefährden würde, widerspricht Wendl entschieden: "Die Nachhaltigkeit des Pensionssystems ist absolut nicht gefährdet. Die Pensionsreformen der Regierung Schüssel haben den Grundstock dafür gelegt, dass die Finanzierbarkeit des Pensionssystems auf lange Sicht garantiert ist."

Wendl verweist darauf, dass der Staatszuschuss zum Pensionssystem in den letzten Jahren von 24 auf 22 Prozent gesunken ist. Die Pensionskommission geht von einem weiteren Absinken des Staatszuschusses aus. Wendl: "Die Pensionserhöhung 2008 ist allemal leistbar. Zur Nachhaltigkeit des Systems haben nicht zuletzt die Pensionisten selbst beigetragen, die in der Vergangenheit, angesichts der angespannten Wirtschaftslage, auch unterdurchschnittliche Erhöhungen in Kauf genommen haben." Vor allem der klugen Wirtschaftspolitik der letzten Jahre ist es zu verdanken, dass es nun der Wirtschaft in Österreich blendend geht. Auch die Beschäftigungszahlen steigen stetig. Die Steuereinnahmen sind so hoch wie nie. "Die Kritik an der Pensionserhöhung ist völlig unberechtigt. Es ist unverantwortlich ohne Grund einen Generationenkonflikt herbeireden zu wollen, für den es in Österreich überhaupt keinen Grund gibt. Die älteren Generationen haben sich eine gerechte Pensionsanpassung verdient. Neidkomplexe sind da fehl am Platz", so Wendl abschließend.

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