Lichtenecker: Kraftwerk Voitsberg kann zukunftsorientiertes Modellprojekt werden

Grüne: Naturschutz und Klimaschutz darf nicht gegeneinander ausgespielt werden

Wien (OTS) - "Die Idee von Mirko Kovats, das Kraftwerk in
Voitsberg mit Steinkohle aus China zu betreiben, ist absurd. Vor allem in Zeiten wo unsere Zukunftsfrage Klimaschutz heißt", erklärt die Umweltsprecherin der Grünen, Ruperta Lichtenecker und weiter:
"Das Braunkohlekraftwerk Voitsberg war einer der Hauptsünder in der österreichischen Klimapolitik. Damit muss Schluss sein. Wir müssen auf Energieeffizienz und erneuerbare Energien setzen", fordert Lichtenecker.Dazu brauche es ein Ökostromgesetz, das den Ökostromerzeugern Planungs- und Investitionssicherheit garantiert, mit Abnahmegarantie, längeren Förderzeiten und fairen Tarifen.

"Voitsberg kann zum Modellprojekt werden, wenn das alte Kohlekraftwerk zum zukunftsorientierten Biomassekraftwerk wird", so Lichtenecker. Hier sei der Verbund gefordert, die Weichen in die Zukunft zu stellen. "Es darf nicht zu einem gegeneinander Ausspielen von Klimaschutz und Naturschutz kommen, wie das Wirtschaftskammerpräsident Leitl in der ‚Presse’ andenkt", so Lichtenecker. Leitl stellte sogar Hainburg wieder als Möglichkeit für ein Großwasserkraftwerk dar.

"Die Potentiale für Großwasserkraftwerke sind in Österreich weitgehend ausgereizt. An jeden kleineren Fluss bzw. Bach ein Kleinwasserkraftwerk zu stellen ist weder effizient noch umweltfreundlich", sagt Lichtenecker und weiter: "Wichtig ist es jetzt, die Effizienz der bestehenden Wasserkraftwerke zu steigern und zusätzlich die Potentiale bei den anderen erneuerbaren Energieträgern zu nutzen, wie z.B. Photovoltaik, Wind, Biomasse, und Geothermie".

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