Grüne Wien fordern gesundheitspolitische Drogenpolitik

Wien (OTS) - Im Rahmen eines Mediengesprächs am Donnerstag betonte die Sozialsprecherin der Wiener Grünen, GR Heidi Cammerlander, die Notwendigkeit einer neuen Drogenpolitik für die Stadt Wien. Die Maßnahmen, die derzeit diesbezüglich stattfänden, seien lediglich ordnungspolitischer Natur. Sinnvoller wäre es jedoch, eine gesundheitspolitische Strategie zu verfolgen. Die von den Grünen geforderten Konsumräumen würden einer solchen entsprechen.

Zentrale Forderungen an die Wiener Stadtregierung sind u.a. eine sachliche Diskussion von Konsumräumen, die Erarbeitung von politischen Konzepten im Suchtbereich, die den aktuellen Standards internationaler Therapie-, Betreuungs- und Präventionsangebote entsprechen sowie die Schaffung von politischen Entscheidungsgrundlagen zur Ausweitung von schadensminimierenden drogentherapeutischen Angeboten.

Die Argumentation, dass Wien keine große Drogenszene habe und daher keine weiteren Maßnahmen notwendig seien, wies Cammerlander zurück mit dem Hinweis, dass man nicht so lange warten sollte bis die Szene "groß genug" sei. Derzeit würden zum Leid der Bevölkerung u.a. in U-Bahn-Stationen, auf öffentlichen Toiletten und in Parks Drogen konsumiert. Man sollte Städte wie Zürich oder Frankfurt als Vorbild sehen, die seit der Einführung mehrerer Konsumräume, keine öffentliche Drogenszene mehr haben.

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