SP-Haider: Erbitterter Widerstand gegen Schließung des Postverteilzentrums Linz

Nächster Beweis für die Tatsache, dass an der Börse nicht 51 %-Mehrheit sondern 49%-Börseanteil das Sagen haben

Linz (OTS) - Die Hiobsbotschaften für die MitarbeiterInnen oberösterreichischer Standorte von börsenotierten Unternehmen reißen nicht ab. Nun droht die börsenotierte Post mit dem Abbau von 210 Arbeitsplätzen in Linz.
"Die Postführung hat mit dem erbitterten Widerstand der SP OÖ gegen den angekündigten Rauswurf von 210 MitarbeiterInnen im Verteilerzentrum Linz zu rechnen. Es ist ein Skandal, dass diese Menschen für die Fehler des Managements und die Börsespielregeln büßen sollen. Wir werden die Belegschaft und ihre Vertretung im vollen Umfang unterstützen", protestiert Erich Haider, Vorsitzender der SP OÖ, gegen die nun bekanntgewordenen Pläne.

Als hätte es nach der Schließung des Standorts Linz der Austria Tabak noch eines warnenden Beispiels bedurft, beweist nun der Anschlag auf die Arbeitsplätze der Post in Linz, dass nach den Börsespielregeln immer die MitarbeiterInnen zum Handkuss kommen.
"Es wird damit auch der Beweis erbracht, dass die Manager für die 49 %-Minderheitsanteil an der Börse sofort Kündigungen aussprechen, nur um die Dividenden hoch zu halten. Die 51 % - Mehrheitsanteil nützen rein gar nichts. Es ist klar, wer sich einmal den Börsespielregeln unterwirft hat gegen sie nichts mehr zu melden. Das sollten sich vor allem die Börsefanatiker im Zusammenhang mit der Energie AG gut merken" ergänzt Haider.

Nur MitarbeiterInnen büßen, Management und Aktionäre bleiben ungeschoren

Aufgrund der vom Postmanagement zu verantwortenden Auftragsverluste, habe die Post über Nacht rund 300 Mio. Euro an Wertverlust hinnehmen müssen. Das würden nun sowohl die MitarbeiterInnen als auch die Bürger hinnehmen müssen, da die Post bekanntlich noch zu 51 % der Republik gehörte. Für das Management und die Aktienbesitzer hingegen gebe es keine Konsequenzen.
"Öffentliche Versorgungsleistungen haben an der Börse einfach nichts verloren. Daher wird die SP OÖ ihren Kampf gegen diesen wirtschaftspolitischen Irrweg weiter fortsetzen", steht für Erich Haider fest.

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