Österreich erstmals wichtigster Handelspartner Bayerns

Treffen von WKÖ-Präsident Leitl mit Bayerischer Wirtschaftsministerin Müller: Österreich verdrängt bei Außenhandel USA

Wien (PWK876) - Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl traf
am Mittwoch die neue Bayerische Staatsministerin für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, Emilia Müller, in München zu einem Wirtschaftsgespräch. Beide würdigten die geradezu sensationelle Entwicklung der Handelsbeziehungen zwischen Österreich und Bayern. Mit Zuwachsraten von 15% sowohl bei den Ausfuhren wie auch bei den Einfuhren wurde Österreich im 1. Halbjahr 2007 erstmals zum weltweit wichtigster Wirtschaftspartner Bayerns und verdrängte damit die USA vom Spitzenplatz. "Diese tolle Leistung unterstreicht eindrucksvoll die Konkurrenzfähigkeit der heimischen Unternehmen und die hohe Wertschätzung, die österreichische Produkte in Bayern genießen", freute sich Präsident Leitl über die Erfolge österreichischer Exporteure. Dennoch werde sich Österreich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen, sondern konsequent an der Festigung seiner Position weiterarbeiten.

Präsident Leitl vereinbarte mit Staatsministerin Müller einen Gegenbesuch in Wien Anfang Jänner 2008, bei dem insbesondere der Abbau noch bestehender Barrieren bei Arbeiten über die Grenze, Fragen der grenzüberschreitenden Infrastruktur und eine verstärkte Zusammenarbeit bei Forschung und Entwicklung erörtert werden sollen. Enger zusammengearbeitet werden soll auch bei der generellen Wirtschaftspolitik beider Länder.

Vor rund 80 Vertretern österreichischer Niederlassungen in Bayern präsentierte der Handelsdelegierte in München, Michael Love, in Anwesenheit von Präsident Leitl und Staatsministerin Müller die Ergebnisse einer Umfrage der Außenhandelsstelle München und des Bayerischen Wirtschaftsministeriums zur Standortzufriedenheit österreichischer Firmen mit Tochterfirmen im Freistaat. "Unsere Firmen fühlen sich in Bayern sehr wohl, zwei Drittel wollen ihr Engagement noch verstärken" so Michael Love. Bestnoten erhielt der Freistaat in der Umfrage beim Marktpotential und dem Zugang zum deutschen Markt, der Lebensqualität, der Rechts- und persönlichen Sicherheit sowie der Infrastruktur. Verbesserungsbedarf sehen österreichische Firmen vor allem bei hohen steuerlichen und bürokratischen Belastungen und im Verhältnis zu Gewerkschaften. (Rh)

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