Hofer: Generationenwohnhäuser fördern

Eltern, Kinder und Großeltern profitieren vom Zusammenleben

Wien (OTS) - Unsere Gesellschaft sieht sich damit konfrontiert,
dass viele Kinder die meiste Zeit im Ganztagskindergarten und zahlreiche Senioren ihren Lebensabend im Heim verbringen. Der augenscheinliche Grund dafür liegt darin, dass oftmals beide Elternteile berufstätig sind, ihre Kinder im Kindergarten und deren Großeltern im Seniorenheim "abgeben".

FPÖ-Vizebundesparteiobmann NAbg. Norbert Hofer weist nun darauf hin, dass es auch in früheren Zeiten oft der Fall war, dass beide Elternteile den ganzen Tag gearbeitet haben, ohne auf eine Ganztagsbetreuung für die Kinder und die ältere Generation angewiesen zu sein.

Hofer: "Im ländlichen Raum war es oft gar nicht möglich über die Runden zu kommen, ohne dass Vater und Mutter auf dem Feld gearbeitet haben. Während dieser Zeit haben sich die Großeltern mit den Enkelkindern beschäftigt, damit die Eltern Zeit für den Broterwerb hatten. Die Enkelkinder konnten so von der Lebenserfahrung der Großeltern profitieren und der Umgang mit jungen Menschen hat diese wiederum in Schuss gehalten und war Balsam für deren seelische Gesundheit."

Die FPÖ will zwar die alten Zeiten nicht wieder aufleben lassen, sieht aber große Vorteile, wenn mehrere Generationen unter einem Dach zusammenleben. Deshalb soll eine Förderung in Form eines unbürokratischen Einmalzuschusses für den Bau von Generationenwohnhäusern oder den Umbau von Häusern zu Generationenwohnhäusern eingeführt werden.

"Von dieser Maßnahme profitieren nicht nur Eltern, Kinder und Senioren sondern auch die öffentliche Hand, denn dadurch sinkt der Bedarf an Senioren- und Pflegeheimplätzen. Diese Form des Zusammenlebens der Generationen hat sich schon früher bewährt und funktioniert auch heute noch. Wir haben deshalb im Nationalrat einen entsprechenden Antrag eingebracht", erklärt Hofer abschließend.

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