Diakonie fordert seriösen Umgang mit Fremden, der Österreichs humanitärer Tradition gerecht wird

Chalupka: Druck auf Familien durch Innenministerium muss ein Ende haben

Wien (OTS) - "In welcher Weise Druck durch das Innenministerium
auf die Familien Zogaj und Zeqaj ausgeübt wird, ist der humanitären Tradition Österreichs nicht würdig. Wenn Mütter verhaftet, ihre minderjährigen Söhne einem ungewissen Schicksal ausgesetzt werden, Arigonas Mutter nach einer "Rückkehrberatung" nervlich zusammenbricht und dadurch erneut traumatisiert wird, dann kann nicht mehr von "Normalität" im Umgang mit Menschen gesprochen werden, wie es das Innenministerium tut", betont Diakonie Direktor Michael Chalupka.

Anstatt die Familien in Österreich, wo sie alles hatten, was sie brauchen, ihr Leben fortsetzen zu lassen, wird der Druck auf die Familie permanent erhöht. Dass die Familie Zeqaj ihrem gewalttätigen Ehemann und Vater ausgeliefert werden soll, zeigt ein merkwürdiges Verständnis von "Normalität".
Menschenrechtlich betrachtet, erfüllt die Familie alle Kriterien des humanitären Aufenthaltsrechtes, wie sie wiederholt auch von Verfassungsgerichtshof Präsidenten Karl Korinek genannt wurden.

Die Diakonie fordert eine Rückkehr zu einem seriösen und menschenrechtlich verantwortbaren Umgang mit Familien, die in Not sind.

"Barbarei darf nicht zur Normalität werden", so Michael Chalupka abschließend.

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