VP-Cortolezis-Schlager: "Häupl hinterlässt an Schulen nur Baustellen"

Neue Mittelschule darf nicht flächendeckend eingeführt werden

Wien (VP-Klub) - "Bürgermeister Häupl hinterlässt an den Wiener Schulen im wahrsten Sinn des Wortes nur offene Baustellen - sowohl pädagogisch als auch räumlich. Er sollte daher vor seiner eigenen Türe kehren, statt sich durch bundespolitische Lehrmeisterei hervorzutun", so die Bildungssprecherin der ÖVP Wien, Stadträtin Katharina Cortolezis-Schlager, zu den heutigen Aussagen des Wiener Bürgermeisters.

"Bürgermeister Häupl musste ohnehin schon zurückrudern, nachdem er gemeinsam mit Vizebürgermeisterin Laska und der Stadtschulratspräsidentin Brandsteidl die Wienerinnen und Wiener mit der Drohung der flächendeckenden Einführung der Gesamtschule ab 2008 verunsichert hat. Danach drohte er mit der flächendeckenden Einführung in einzelnen Bezirken", so Cortolezis-Schlager. "Nachdem nun auf Bundesebene die Vernunft gesiegt hat, ist nun in allen Bezirken Wiens das differenzierte Schulwesen sicherzustellen. Es wäre höchst an der Zeit, dass auch die SPÖ Wien echte inhaltliche und pädagogisch-didaktische Konzepte in den Vordergrund stellt, statt nur über Türschilder zu reden."

Cortolezis-Schlager forderte die SPÖ und Bürgermeister Häupl auf, endlich zur Kenntnis zu nehmen, dass Wien und die Wiener Wirtschaft im weltweiten Wettbewerb um Leistung, Innovation und Kreativität stehen: "Darauf braucht es Antworten: Moderne Schulbauten, Ganztagsbetreuung an allen Schulstandorten, Gratis-Kindergarten, Bildungsstandards, die in der 3. und 4. Klasse sowie in der 7. und 8. Schulstufe evaluiert werden, sowie lebendige Schulpartnerschaft und den Ausbau der Schulautonomie auch an Pflichtschulstandorten."

"Die Wiener Schulen werden von der SPÖ im Zwangskorsett des 19. Jahrhunderts gehalten, statt diese in ein modernes Schulmanagement des 21. Jahrhunderts zu entlassen. In Wahrheit regieren in Wien an den Volks- und Hauptschulen der Schulwart und eine Verwaltungsbürokratie, die die SchulleiterInnen entmündigt. Häupl möge an seinen Schreibtisch zurückkehren, statt mit Kommentaren zu den Verhandlungen auf Bundesebene von den eigenen Verantwortungsbereichen abzulenken", schloss Cortolezis-Schlager.

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