Hofer zu Pröll: Es gibt nicht Guts, außer man tut es!

Wien (OTS) - Für FPÖ-Umweltsprecher NAbg Norbert Hofer sind die jüngsten Aussagen von Umweltminister Pröll zum Thema Hochwasserschutz zu begrüßen. "Ob es auch zu ihrer Umsetzung kommt, ist allerdings mehr als fraglich", so Norbert Hofer. "Wenn Josef Pröll verkündet, er wolle den Flüssen und Bächen neues Leben schenken, stellt sich zunächst die Frage, weshalb er sieben Jahre für diese überfällige Einsicht gebraucht hat. Die Ankündigung, 300 Millionen Euro flüssig zu machen, um unter anderem neue Überflutungsflächen zu schaffen, kling gut, vor dem Hintergrund der eklatanten Versäumnisse der letzten Jahre aber nach hohler Propaganda."

Hofer verweist auf die katastrophalen Hochwasser der Jahre 2002 und 2005. Damals habe Josef Pröll beharrlich auf dem - grundfalschen -Standpunkt beharrt, die Überschwemmungen hätten an unverbauten Gewässern die größten Schäden angerichtet. Tatsächlich, berichtet der FPÖ-Umweltsprecher, seien in den vergangenen 50 Jahren nahezu 400.000 Hektar natürlicher Überschwemmungsräume verbaut worden und mutmaßlich auch in Josef Prölls Amtszeit höhere Summen in feste Flussverbauungen denn in den Hochwasserschutz und die von Wasserbauern und Ministeriums-Experten geforderten Renaturierungen geflossen.

Norbert Hofer: "Wenn derselbe Minister, der Naturschützer im Zusammenhang mit den letzten Hochwasserereignissen als >Kriegsgewinnler< titulierte, mit mehrjähriger Verspätung seiner Verantwortung nachkommen will, wird das viele an Flüssen lebende und auch aufgrund politischer Ignoranz mehrfach um ihr Hab und Gut gebrachte Österreicher freuen. Sollte sich die Zusage Josef Prölls aber neuerlich als Mogelpackung aus der ÖVP-Strategiewerkstatt erweisen, wird die FPÖ die Opfer mit hoher Wahrscheinlichkeit wiederkehrender Hochwasserereignisse an die sodann wieder einmal leeren Versprechungen Josef Prölls erinnern", so Norbert Hofer abschließend.

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