Weinzinger: Blutrache hat in Österreich nichts verloren

Gerichte sind dazu da, um Täter ihrer gerechten Strafe zuzuführen

Wien (OTS) - Zur Messerstecherei zwischen zwei Türken in Wels am Montagabend stellte heute der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich, NAbg. Lutz Weinzinger fest: "Wenn ich nun den Medienberichten entnehme, dass die Polizei den Täter vor der Rache der aufgebrachten Verwandtschaft des Opfers schützen muss, so ist klar festzuhalten, dass die Blutrache - und um nichts anderes handelt es sich hier - in Österreich nichts verloren hat."

"Das österreichische Recht und unsere Gerichte sind dazu da, um Täter ihrer gerechten Strafe zuzuführen. Selbstjustiz kann und darf es bei uns nicht geben. Blutrache ist vor allem in demokratiepolitisch minder entwickelten Gebieten anzutreffen, wo die staatlichen Strukturen noch nicht so ausgereift sind. Mehr als offensichtlich ist dies in manchen Gebieten der Türkei nach wie vor der Fall", weshalb für Weinzinger "dies ein weiteres Indiz dafür ist, dass die Türkei nicht reif für einen EU-Beitritt ist und es auch nicht wird."

"Die FPÖ wird weiterhin klar auf ihrer Linie bleiben, dass wir gegen jedwede Parallelgesellschaft - insbesondere die türkisch/islamistische - eintreten.
Der aktuelle Vorfall in Wels zeigt deutlich, dass mit der verfehlten Einwanderungspolitik der letzten Jahre auch diese negativen Auswüchse bei uns importiert wurden", schloss Weinzinger.

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