DARMANN: "Jugendgerichtshof aus Kostengründen abzulehnen"

"Parteifreunde Bergers in gewisse Positionen zu hieven, kann nicht Sinn und Zweck sein"

Wien (OTS) - Gegen eine Wiederbelebung des Wiener
Jugendgerichtshof durch Justizministerin Berger sprach sich heute BZÖ-Justizsprecher Abg. Mag. Gernot Darmann aus. "Es ist zu befürchten, daß durch die Wiedereinführung eines Jugendgerichtshofs unnotwendige Mehrkosten entstehen werden", so Darmann weiter.

"Ein bedeutender Mitgrund für unser Abgehen vom Jugendgerichtshof waren neben den hohen Kosten, die umständliche Verwaltung. Einen Jugendgerichtshof-Präsident mit eigenem aufgeblähten Verwaltungsapparat benötigen wir auch heute nicht", sagte Darmann. "Grundsätzlich ist alles in diesem Justizbereich, was die Jugend betrifft, zu begrüßen, aber nur Parteifreunde Bergers in gewisse Positionen zu hieven, kann aber nicht Sinn und Zweck sein, so Darmann weiter.

"Mehr Hafträume statt einem Wiener Jugendgerichtshof, das wäre der richtige Ansatz in der Justizpolitik und nicht der Vorschlag Bergers wieder eine teure aufgeblähte Justizinstitution zu installieren", schloß Darmann.

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