Schaupmann: Niederösterreichs Eltern wollen einen Vertrag mit dem Finanzminister!

Partnerschaft in der Bildungspolitik darf keine Einbahnstraße sein

St. Pölten, (OTS) - Der Dachverband der NÖ Pflichtschulelternvereine reagiert prompt auf den "Lehrerbrief" von Vizekanzler Molterer. Landesobmann Ing. Franz Schaupmann dazu: "Den Vertrag mit den Eltern kann der Herr Bundesminister sofort mit uns eingehen. Wir Eltern wünschen uns schon lange ‚Chancengleichheit’ der Schulpartner. Ehrenamtliche Elternvereinsverbände agieren auf allen Ebenen neben dienstfrei gestellten Lehrerpersonalvertretern und Beamten. Wir können gerne über unsere Aufgaben, Kompetenzen und natürlich auch über das Geld reden. Ich nehme an, das Geld war ja der Grund, warum ausgerechnet der Finanzminister diese Diskussion führt."****

Der NÖ Dachverband verweist in diesem Zusammenhang auf den starken Mitgliederzuwachs an Elternvereinen in den letzten Jahren. "Wenn allein in Niederösterreich über achtzig Elternvereine in fünf Jahren dem Verband neu beitreten, kann man sicher nicht von Desinteresse der Eltern reden. Wir finden bei unseren Informationsveranstaltungen für KlassenelternvertreterInnen in den Bezirken höchst interessierte und verantwortungsvoll agierende Eltern vor, die über die Agitationslinie mancher Politiker wirklich besorgt sind. Der Dachverband führt derzeit quer durch Niederösterreich Informationsveranstaltungen für die KlassenelternvertreterInnen durch - das sind jeweils zwei Eltern pro Schulklasse - in Niederösterreich bei rund 15.000 Pflichtschulklassen 30.000 Personen", so Schaupmann.

"Die Bildungspolitik sollte innovativ sein und sich an den Anforderungsprofilen orientieren, die wir für unsere nächste Leistungsgeneration schaffen. Gerade das jüngste Beispiel der Bundespolitik, einerseits Agrarfördergelder für die Bauernfamilien einzelbetrieblich zu veröffentlichen und Nebeneinkommen für Politiker möglichst der Öffentlichkeit zu verschweigen, sollte einem christlich-sozialen Finanzminister zu denken geben. Um die Elternmitarbeit an Österreichs Schulen - ehrenamtlich und unentgeltlich - braucht sich der Finanzminister keine Sorgen zu machen. Ich lade ihn gern zum Besuch unserer Homepage www.evnoe.at oder einem Informationsgespräch ein - in meiner Freizeit!" so Schaupmann abschließend.
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