Weinzinger zu Platter: Integrations-Verweigerung kein Grund zum Jubeln

Innenminister bestätigt Schlusslichtposition Österreichs bei Einbürgerungen

Wien (OTS) - Innenminister Platter bejubelt heute, dass die Zahl
der Einbürgerungen um 50 Prozent gesunken sei. Das macht Platter ausgerechnet an jenem Tag, in jener Woche, wo er via Integrationsplattform über Integration diskutieren lässt. "Zynischer hätte der Kommentar von Platter zum Thema Integration nicht ausfallen können. Österreich ist nicht umsonst Schlusslicht innerhalb aller EU-Staaten beim Zugang zur Staatsbürgerschaft", so Brigid Weinzinger, Menschenrechtssprecherin der Grünen.

Der Rückgang bei den Verleihungen wirkt sich am stärksten auf Erstreckungen aus. Das heißt, dass davon vor allem minderjährige Kinder und EhepartnerInnen betroffen sind. "Wenn es noch eines weiteren Beweises bedurft hätte: An dieser Politik zeigt sich die Familien- und Integrationsfeindlichkeit der ÖVP", so Weinzinger. Extrem lange Verfahrensdauern und hohe Kosten (2000 bis 3000.- Euro für eine vierköpfige Familie) sind weitere Hindernisse, für deren Errichtung Platter besser nicht stolz sein sollte", so Weinzinger.

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