VP-Cortolezis-Schlager: Erhöhung des Pflegelterngeldes um 5 Euro ist ein Hohn

Trotz Gebührenlawine nur minimale Entlastung für Pflegeeltern

Wien (VP-Klub) - Für die Wiener VP-Stadträtin Katharina Cortolezis-Schlager ist die Änderung der Wiener Pflegeelterngeldverordnung, die in der heutigen Sitzung des Stadtsenates beschlossen wurde, ein Hohn. "Einmal mehr zeigt die Stadt Wien ihr wahres ’soziales’ Gesicht, denn die Erhöhung der Richtsätze von 2007 auf 2008 beträgt pro Kind und Monat ganze 5 Euro", so Cortolezis-Schlager. Diese Neuregelung kostet der Stadt Wien insgesamt 53.000 Euro pro Jahr - ein Betrag, der unter jeder Wahrnehmungsgrenze liegt!

Alleine heuer wurden die Parkgebühren um 50 Prozent und das Parkpickerl um 28 Prozent erhöht. Die Mehrkosten für Gas und Strom durch Preiserhöhungen betragen monatlich im Durchschnitt 5,13 Euro pro Haushalt. 2006 wurden die Gebühren für Abwasser um 28 Prozent und die für die Müllabfuhr um 19,5 Prozent erhöht. Dies verursacht Mehrkosten von 300 Euro pro Haushalt und Jahr!
"Angesichts der massiven Gebührenlawine der letzten Jahre sind die Pflegefamilien ohnehin schon übermäßig finanziell belastet worden. Bei der jetzt vorliegenden Verordnung kann man nicht wirklich von einer ’Entlastung’ sprechen, denn 5 Euro im Monat decken weder diese von der SPÖ verursachten Mehrkosten, noch die Inflation ab", so die VP-Stadträtin.

Wenn man bedenkt, dass alleine die Mehreinnahmen der Stadt Wien durch die Erhöhung und Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung im letzten Quartal 2007 7,7 Millionen Euro betragen - das ist das 145fache der Mehrkosten, die die Stadt durch die Pflegeelterngelderhöhung hat -dann zeigt sich hier ganz klar die soziale Kälte der Wiener SPÖ.

"Einerseits fährt die Stadt Wien eine große Plakatkampagne, um zusätzliche Pflegeeltern zu gewinnen, auf der anderen Seite zeigt sie aber mit der vorliegenden Verordnung, dass sie die Problematik und die Wichtigkeit dieser Aufgabe absolut nicht ernst nimmt", kritisiert die VP-Stadträtin.
"Es ist an der Zeit, dass in dieser Stadt wieder die Vernunft Einzug hält. Das ’Aussackeln’ der Bürgerinnen und Bürger muss ein Ende haben und das Wohlergehen des Einzelnen wieder in den Mittelpunkt rücken", fordert Cortolezis-Schlager abschließend.

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