Niederwieser/Reheis Wie reich sind die Agrargemeinschaften?

Tiroler SPÖ-Abgeordnete bringen parlamentarische Anfrage ein

Wien (SK) - Die Tiroler SPÖ-Abgeordneten Erwin Niederwieser und Gerhard Reheis haben nun eine weitere parlamentarische Anfrage zum Tiroler Dauerthema "Agrargemeinschaften" eingebracht. "Lange Zeit mussten die Agrargemeinschaften praktisch überhaupt keine Steuern zahlen, inzwischen sind sie zwar von der unbeschränkten Steuerpflicht befreit, aber es bestehen natürlich Teilsteuerpflichten. So ist Körperschaftssteuer zu zahlen, wenn Einkünfte aus einem Gewerbebetrieb bestehen oder wenn es Einkünfte aus der entgeltlichen Nutzungsüberlassung von Grundstücken zu anderen als land- und forstwirtschaftlichen Zwecken gibt. Weiters unterliegen Gewinn-Ausschüttungen von Agrargemeinschaften der Kapitalertragssteuer", so Niederwieser. ****

Und um diese Steuern geht es in der parlamentarischen Anfrage, welche die beiden Tiroler SPÖ-Abgeordneten gestern eingebracht haben. Sie lassen zumindest Rückschlüsse auf die wirtschaftliche Situation der Agrargemeinschaften zu. "Vor Wochen war in der Presse die Rede vom 'Milliardenvermögen' dieser Agrargemeinschaften, die sie seit der Übertragung von Gemeindeeigentum vor Jahrzehnten erwirtschaftet haben. Diese Anfrage soll beitragen, endlich Klarheit über die tatsächlichen Vermögen der Agrargemeinschaften zu erhalten", so Reheis abschließend. (Schluss) ps/mp

Link zur Anfrage:
http://www.parlinkom.gv.at/pls/portal/docs/page/PG/DE/XXIII/J/J_01916
/FNAMEORIG_090854.HTML

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