Kickl: Post: Rote Vorstände sollen den Hut nehmen

Arbeitnehmer werden entlassen, während weiterhin die Managergagen fließen - Fall erinnert an Vorgangsweise bei BAWAG-ÖGB-Debakel

Wien (OTS) - "Nach nur etwas mehr als einem Jahr geht es nun um
den nächsten Fall klassischen roten Missmanagements", erklärte heute FPÖ-Generalsekretär und Arbeitnehmersprecher NAbg. Herbert Kickl zum geplanten Stellenabbau bei der Post. Für hunderte Angestellte der Post würde das nun eine mehr als traurige Vorweihnachtszeit werden. In Belegschaftskreisen spreche man bereits sogar von jedem dritten Posten im Paketdienst. Wie schon beim Skandal rund um BAWAG und ÖGB würden die kleinen Angestellten zum Handkuss kommen, während die Manager mit ihren Mördergagen weiterhin an ihren Sesseln kleben würden. Die rote Reichshälfte habe offenbar nichts aus ihrem Totalversagen bei der BAWAG-Pleite gelernt, so Kickl weiter.

"Angesichts des völligen Versagens der Chefetage im strategischen Bereich fordert die FPÖ, dass die roten Vorstände sofort zurücktreten", betonte Kickl. Die Post hätte sich lange auf die Liberalisierung im Zustellbereich einstellen können, geschehen sei jedoch kaum etwas. Gebe es keine Konsequenzen im Manager-Bereich, dann werde die Verantwortung wieder nur auf die kleinen Post-Mitarbeiter abgewälzt. Die Vorstände seien es, die für das Debakel mit den Großkunden der Post direkt verantwortlich seien. "Auch die SPÖ-ÖVP-Regierung ist aufgefordert, hier nicht in Untätigkeit zu verharren. Es geht um rund 700 Mitarbeiter und ihre Familien", schloss Kickl.

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