K V-Verhandlungen der Filmschaffenden im FVachverband der Audiovisions- und Filmindustrie abgeschlossen

Plus 2,6 Prozent - fairer und sinnvoller Kompromiss

Wien (PWK863) - In den Kollektivvertragsverhandlungen am 6.11.2007 konnte nach einem umfassenden Abgleich der unterschiedlichen Standpunkte letztlich eine Einigung zwischen dem Bereich der Filmschaffenden im Fachverband der Audiovisions- und Filmindustrie und der Gewerkschaft/ Sektion Kunst, Medien Sport, freie Berufe, erreicht werden. Demgemäß gibt es eine lineare Steigerung für alle dem Kollektivvertrag für Filmschaffende unterliegenden Departments um linear 2,6 %, sowie einige kleinere redaktionelle Änderungen.

Zu den ursprünglich, ausgelöst von Medienberichten, politischen Äußerungen und den jüngsten Abschlüssen des Metallbereichs initiierten höheren Forderung der Gewerkschaftsseite konnte letztlich überzeugend dargelegt werden, dass das Jahr 2008 für den Bereich der Filmindustrie sicher nicht jede Produktivitätszuwächse erwarten läßt, die für andere Bereiche wohl höhere Abschlüsse gerechtfertigt haben. Im Gegenteil bedrohen die budgetären Kürzungen im ORF, die sich unmittelbar auf die Filmbudgets auswirken werden, sowie die defakto nicht gesteigerten Mittel der Filmförderung, eine Gefährdung der österreichischen Filmstruktur und des Standortes, deren Fallgeschwindigkeit durch einen überhöhten Abschluss weiter zunehmen würde. In diesem von überhöhten Forderungen geprägten Umfeld ist ein Abschluss von 2,6 % ein von beiden Seiten getragener fairer und sinnvoller Kompromiss, der im übrigen den jetzt prognostizierten Steigerungen des Verbraucherpreisindices bei weitem gerecht wird und diesen - wie in der Vergangenheit - auch deutlich übersteigen wird. (us)

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