Weltdiabetestag: Apothekerhaus blau beleuchtet

Große Apothekertagung zu "Big Five"- Risikofaktoren (Diabetes, Übergewicht, Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte, Rauchen)

Wien (OTS) - Der Weltdiabetestag am 14. November steht heuer ganz
im Zeichen der Farbe blau. Das ist die Farbe der Vereinten Nationen (UN), die kürzlich eine Resolution verabschiedet haben, wonach die Zivilisationskrankheit Diabetes als globale Bedrohung anerkannt wird. Diverse Wahrzeichen wie das Empire State Building in New York, das Opernhaus in Sydney, der Maharadscha-Palast in Jaipur, die Niagarafälle, das Fußballstadion Allianz Arena in München und der schiefe Turm in Pisa werden aus diesem Anlass am 14. November blau beleuchtet. Das Apothekerhaus in Wien schließt sich dieser Initiative an und erstrahlt als einziges Gebäude in Österreich am 14. November ebenfalls in intensivem UN-blau.

"Es ist uns ein Anliegen auf die Gefährlichkeit von Diabetes aufmerksam zu machen. Daher erklären wir uns mit der UN-Resolution solidarisch. Das bringen wir auch optisch zum Ausdruck und beleuchten unser Apothekerhaus blau", sagt Dr. Christiane Körner, Vizepräsidentin der Österreichischen Apothekerkammer.

Diabetes oder landläufig Zuckerkrankheit genannt hat mittlerweile epidemische Ausmaße angenommen. Schätzungen zufolge leiden 246 Millionen Menschen weltweit an Diabetes, das sind mehr als sechs Prozent der erwachsenen Weltbevölkerung. Wenn nicht rechtzeitig gegengesteuert wird befürchten Experten einen Anstieg auf 380 Millionen Diabetiker innerhalb der kommenden 20 Jahre. In Österreich gibt es 400.000 Diabetiker, die Dunkelziffer ist allerdings enorm.

ApothekerInnen setzen die UN-Resolution in Taten um

Die Zentralen Fortbildungstagungen der Österreichischen Apothekerkammer im November 2007 in Innsbruck und Wien stehen 2007 ebenfalls im Zeichen der UN-Resolution. Um Diabetiker in den Apotheken noch besser beraten und betreuen zu können und das öffentliche Bewusstsein über Diabetes und verwandte Leiden sowie deren Vorbeugung und Behandlung zu erweitern, bilden sich etwa 1000 ApothekerInnen zu den "Big Five"-Risikofaktoren (Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte und Rauchen) fort. Denn neben den genetischen Faktoren ist vor allem die Lebensweise für die epidemische Ausbreitung des Typ 2 Diabetes verantwortlich. Neue klinische Studien haben gezeigt, dass Maßnahmen wie Ernährungsumstellung und regelmäßige Bewegung zur Prävention des Typ 2 Diabetes wirksam und daher zur Begrenzung dieses Problems von größter Bedeutung sind.

Apotheken in Österreich

In Österreich spielen die 1.200 öffentlichen Apotheken eine wichtige Rolle als Gesundheitsnahversorger. Insgesamt beraten 4.900 Apothekerinnen und Apotheker die Bevölkerung in Gesundheitsfragen. Die Beratungskompetenz ist eine der zentralen Leistungen der Apotheker. Sie erfolgt individuell und auf fachlich hohem Niveau.

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