GdG-Jugend gedenkt der Opfer der "Reichskristallnacht"

"Verbrecherische Taten wie damals dürfen sich niemals wiederholen!"

Wien (OTS) - Vor 69 Jahren markierte die "Reichskristallnacht" den Übergang von der Diskriminierung und Ausgrenzung der deutschen Juden zur systematischen Verfolgung. Die Jugendabteilung der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (GdG) ruft zu diesem Gedenktag zu ständiger Wachsamkeit auf. Jugendreferent Robert Okenka: "Aktuelle Ereignisse in der rechtsextremen Szene zeigen wieder einmal, wie wichtig unsere antirassistische Arbeit ist." ++++

"Schon in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 und an den folgenden Tagen wurden in österreichischen und deutschen Städten organisiert Juden ermordet, Tausende verhaftet und Tausende jüdische Geschäfte, Wohnungen und Synagogen geplündert und zerstört", erinnert Okenka. Die systematische Verfolgung mündete knapp drei Jahre später in den Holocaust an den europäischen Juden im Machtbereich der Nationalsozialisten.

Matthias Kierein, Vorsitzender der GdG-Jugendabteilung: "Als GdG-Jugend wollen wir erinnern, dass man die so genannte Reichskristallnacht nicht nur als Ereignis sehen darf bei dem ein paar jüdische Einrichtungen zerstört wurden. Sie war ein zentrales Ereignis zur organisierten Verfolgung und systematischen Ermordung hunderttausender Jüdinnen und Juden."

Die GdG-Jugend gedenkt der Opfer jener Nacht und aller Opfer des Nationalsozialismus: "Verbrecherische Taten wie damals dürfen sich niemals wiederholen!"

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