Gesundheitsministerin Kdolsky eröffnet General Hospital Meuraxa in Banda Aceh

Neben Indonesien auch bilaterale Gespräche in Malaysia und Brunei auf dem Programm der Gesundheitsministerin

Wien (OTS) - Knapp drei Jahre nach der verheerenden Tsunami Katastrophe vor Indonesiens Küste, machte sich gestern, Freitag, gemeinsam mit Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky eine Delegation auf den Weg nach Indonesien, um in der Provinz Banda Aceh, eine der damals am schwersten betroffenen Regionen, das Meuraxa Hospital wiederzueröffnen. "Wir alle haben noch die Bilder von dieser schrecklichen Katastrophe und dem menschlichen Leid im Kopf, als der Tsunami innerhalb kürzester Zeit tausenden Menschenleben forderte und ganze Regionen dem Erdboden gleich machte. Auch die Gesundheitsversorgung wurde durch die Flutwelle in schwere Mitleidenschaft gezogen", sagte Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky gestern, Freitag, vor ihrer Abreise nach Indonesien. "Dank der Hilfsbereitschaft der Österreicherinnen und Österreich im Rahmen der Aktion 'Nachbar in Not', dem Einsatz des Hilfswerks Austria und der tatkräftigen Unterstützung der Vamed-Gruppe können wir heute den Menschen in dieser Region wieder ein Stück Lebensqualität zurückgeben und ihnen zu einem weiteren Schritt zurück in die Normalität verhelfen". ****

Das mit österreichischen Fachleuten geplante und nun fertig gestellte neue General Hospital Meuraxa zählt zu den Vorzeigeprojekten, die im Rahmen der österreichischen Hilfsaktion verwirklicht wurden. "Ich möchte mich ausdrücklich bei allen an dieser Hilfsaktion beteiligten recht herzlich für ihr grenzenloses Engagement und ihren unermüdlichen Einsatz bedanken. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit kann sich sehen lassen und es soll ein positives Beispiel und Vorbild für weitere Projekte sein. Ich bin überzeugt davon, dass das Meuraxa Hospital mit seinem modernen und hohen Qualitätsstandard zum Wohl der gesamten Region Banda Aceh beitragen wird", sagte Kdolsky.

Neben der Eröffnung des Meuraxa Hospitals in Indonesien stehen auch Besuche in Malaysia und Brunei sowie bilaterale Gespräche mit den dortigen Amtskollegen auf dem Programm der österreichischen Gesundheitsministerin.

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