"profil": Platter hält Unterstützung der Polizei durch Vereine für "etwas durchaus Positives"

Innenminister: "Keine Beschuldigungen gegen jene Leute aufstellen, die es nur gut gemeint haben" - Fall Arigona für Platter "sonnenklar" - Kritik von Pfarrer Friedl wundert ihn

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazins "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, sieht Innenminister Günther Platter in der Unterstützung der Polizei durch Vereine "etwas durchaus Positives". Dies gelte nicht nur für die Polizei, sondern auch für viele andere Bereiche. Platter: "Das ist prinzipiell nichts Kritisierenswertes." Sonst müsse man das heimische Vereinswesen in Frage stellen. Wichtig sei nur, dass die Mitglieder keinen Vorteil daraus ziehen dürften.

Bei der Bewertung des "Vereins der Freunde der Wiener Polizei", in dessen Umfeld das Büro für interne Angelegenheiten noch ermittelt, gibt sich Platter vorsichtig. Wenn es Ungereimtheiten gebe, müsse dies geprüft werden. Andererseits will er "keine Beschuldigungen gegen jene Leute aufstellen, die es mit ihren Unterstützungen nur gut gemeint haben".

Die Kritik von Pfarrer Josef Friedl im Fall Arigona wundert den Innenminister: "Ihm wäre es vermutlich lieber, dass Asyl gewährt würde." Doch für Platter selbst ist der Fall "sonnenklar". Bisher hätten hier "Gerichte entschieden: Kein Recht auf Asyl in Österreich." Nun warte man im Ministerium die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs ab.

Rückfragen & Kontakt:

"profil"-Redaktion
Tel.: (01) 534 70 DW 3501 und 3502

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PRO0007