RFW-BO Amann: "Die Leistbarkeit des Wohnbaus muss durch eine Politik mit Augenmaß gewährleistet bleiben"

Wien (OTS/RFW) - Steigende Belastungen für Häuslebauer verlangen auch nach einem raschen Vorziehen der Steuerreform.

Bregenz, am 8.11.2007 (FPV). "Es kann nicht sein, dass die traditionell erfolgreiche Geschichte der heimischen Wohnbaupolitik auf dem Altar der Energieeffizienz geopfert wird. Eine Reduktion des Gesamtenergieverbrauchs durch die Ökologisierung der Wohnbauförderung steht außer Frage, muss aber mit Maß und Ziel erfolgen", betont der RFW-Bundesobmann und freiheitliche Klubobmann, Ing. Fritz Amann, zur aktuellen Wohnbau-Diskussion in Vorarlberg.

Steigende Lebenshaltungskosten, hohe Steuerbelastung, die kalte Progression und nicht zuletzt kontinuierlich verschärfte Ökologisierungsvorschriften im Wohnbau würden nicht nur dafür sorgen, dass die Häuslebauer im Ländle resignieren, sondern mit ihnen viele Handwerksbetriebe. "Die Leistbarkeit des Wohnbaus muss einerseits durch eine Ökologisierungs-Politik mit Augenmaß und andererseits durch eine Entlastung im Steuerbereich gewährleistet werden. Ein Vorziehen der von der Bundesregierung erst für 2010 geplanten Steuerreform ist daher dringend notwendig, um die notwendigen Spielräume sowohl für Konsumenten als auch in weiterer Folge für die Wirtschaft zu schaffen", verlangt Amann.

Abschließend weist Amann in Zusammenhang mit dem Wohnbau darauf hin, dass nach wie vor der größte Anteil am Energiekonsum für die Raumwärme verwendet wird und daher Sanierungen bestehender Gebäude den schnellsten und größten Einzeleffekt aufweisen, um den Verbrauch fossiler Energieträger und die Emissionen klimarelevanter Gase zu reduzieren. Mit der thermischen Sanierung von Altbauten steigere man nicht nur die Energieeffizienz und spare Kosten, man setze gleichzeitig auch wichtige und dringend notwendige Impulse für die heimische Wirtschaft, so der RFW-Bundesobmann, KO Ing. Fritz Amann, abschließend. (Ende)mb

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