Strache: Österreich ist kein Einwanderungsland

Scharfe Kritik an Grünen und ÖVP

Wien (OTS) - Mit scharfer Kritik an den Grünen eröffnete FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache seine heutige Rede im Nationalrat zum Bleiberecht. Die Grünen würden jedem automatisch ein Bleiberecht einräumen wollen, egal ob er legal oder illegal gekommen sei. "Wenn es nach ihnen geht, würde wahrscheinlich jeder Asylwerber als Begrüßungsgeschenk gleich einmal die österreichische Staatsbürgerschaft erhalten und dazu noch eine soziale Gemeindewohnung." Die Grünen würden auch offen zum Gesetzesbruch aufrufen.

Österreich sei kein Einwanderungsland, stellte Strache klar. Die FPÖ wolle keine weitere Massenzuwanderung. Kritik übte Strache auch an der ÖVP. Innenminister Platter tue zwar so, als ob er beinhart die Gesetze vollziehe, aber in Wirklichkeit handle es sich um Lippenbekenntnisse. Wochenlang habe sich Platter von einer Fünfzehnjährigen erpressen lassen. Zur Familienzusammenführung meinte Strache, dass diese in der Heimat, in diesem Fall also im Kosovo stattzufinden habe.

Platter spiele verbal den harten Mann, und gleichzeitig verleihe der niederösterreichische ÖVP-Landeshauptmann Pröll der Grünen Petrovic eine Ehrung für Verdienste um das Land Niederösterreich, genau jener Frau Petrovic, die dazu aufgerufen habe, die Gesetze der Republik Österreich zu missachten. Strache bezeichnete dies als klassische ÖVP-Heuchelei. Abschließend verlangte der FPÖ-Chef schärfere Asylgesetze wie in der Schweiz und kritisierte das Treiben der NGO-Industrie.

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