Graf: Schulreform: "Viel Lärm um Nichts"

Wien (OTS) - "Die Berge haben gekreißt, aber herausgekommen ist nicht einmal ein Mäuslein", meinte FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Dr. Martin Graf zur heutigen Einigung von SPÖ und ÖVP zur Schulreform. In Wahrheit gehe es den beiden Koalitionsparteien nur um die Sicherung und den Ausbau ihrer jeweiligen Einflusssphären. Insgesamt könne man nur sagen: "Viel Lärm um Nichts." In Wien sei das heute paktierte Modell schon vor Jahren gescheitert.

Österreich brauche aber eine umfassende Reform des Unterrichtswesens. "Das freiheitliche Bildungskonzept sieht beispielsweise vor, dass die Klassenzahl von 25 Schülern durchgängig im gesamten Unterrichtswesen umgesetzt werden muss, nicht nur in den Pflichtschulen. Außerdem muss in den Klassen der Anteil von Schülern mit nichtdeutscher Muttersprache auf maximal 30 Prozent beschränken werden", erläuterte Graf. Der Gesamtschule erteile die FPÖ eine klare Absage.

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