Staatssekretärin Kranzl stellt "benefit" Technologieprogramm für Ältere vor

Wien (SK) - "Durch die Verschmelzung von IKT und neuen Services
soll den Menschen möglichst lange ein unabhängiges Leben ermöglicht werden. Der demographische Wandel wird damit als Chance wahrgenommen", so Staatssekretärin Christa Kranzl am Montag bei einer Pressekonferenz, bei der das "benefit"-Programm des Ministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie vorgestellt wurde. Im Schwerpunkt "Demographischer Wandel" verfolgt das Technologieprogramm "benefit" das Ziel, innovative Produkte, Services und Forschung für ältere Menschen zu fördern. "Österreich betritt damit Neuland. Diese Vorreiterrolle bei Konzepten für aktives Altern ist einerseits eine Riesenchance für heimische Unternehmen - und andererseits ein Fortschritt für jeden, der älter wird", fasste Kranzl das Potential von "benefit" zusammen. Das Programm ist 2007 mit zwei und 2008 mit drei Millionen Euro ausgestattet, informierte die Staatssekretärin. ****

Zielsetzung des Projekts sei die Weiterentwicklung bestehender Technologien genauso wie die Absicht, Ältere zu Bewegung zu animieren oder interfamiliäre Beziehungen anzuregen, "etwa wenn das Enkerl der Großmutter erklärt, wie man mit dem Handy und dem Internet umgeht", führte Kranzl aus.

"In den kommenden Jahren wird laut wissenschaftlichen Prognosen die Zahl der Menschen über sechzig weiter ansteigen. Diese wachsende Gruppe an Konsumenten wird damit zu einem riesigen Markt. Wenn wir uns jetzt beim aktiven Altern einen Vorsprung erarbeiten - nicht nur durch Ideen sondern auch durch das Schaffen neuer Dienstleistungen -dann betreten wir in Österreich einen völlig neuen Markt, der großes Zukunftspotential bietet", betonte die Staatssekretärin. Deshalb sei auch "jeder, der einen Beitrag hat, eingeladen, sich an 'benefit' zu beteiligen", erklärte Kranzl, die diesen Appell an die "ganze Forschungs-Community" richtete.

Kranzl berichtete außerdem, dass "sich Österreich auch am transnationalen Forschungsprogramm AAL der EU gemeinsam mit 18 weiteren Mitgliedsstaaten aktiv beteiligen wird". In diesem Programm werden jährlich 50 Millionen Euro für die Entwicklung innovativer IKT-Produkte und Dienstleistungen für ältere Menschen zur Verfügung gestellt. (Schluss) re

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