Bartenstein: Wirtschaftliche Kooperation mit Ungarn ausbauen

Arbeitsgespräch mit der ungarischen Arbeitsministerin Lamperth

Wien (BMWA-OTS) - "Knapp 20.000 Menschen aus Ungarn sind in Österreich bereits unselbstständig beschäftigt - rund die Hälfte davon hat bereits die Arbeitnehmer-Freizügigkeit erworben", sagte Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Bartenstein heute bei seinem Arbeitsgespräch mit der ungarischen Ministerin für soziale Angelegenheiten und Arbeit, Mónika Lamperth.

Bartenstein verwies in dem Gespräch darauf, dass der überwiegende Teil der gut 600 Fachkräfte, die heuer bereits nach Österreich gekommen sind, aus Ungarn stammen. Mit der neuen Fachkräfteverordnung werde mit Jahreswechsel der Arbeitsmarkt für Spezialisten aus insgesamt 50 Berufsgruppen geöffnet.

2009 solle es zu einer Öffnung des Arbeitsmarktes für Fachkräfte und Akademiker kommen, kündigte Bartenstein an. Über eine noch länger anhaltende Zugangsbeschränkung für geringer qualifizierte Menschen werde er die Gespräche mit EU-Kommissar Spidla weiter führen, so der Arbeitsminister.

Bedeutend sei auch das österreichisch-ungarische Berufsausbildungsabkommen von 1994 mit einer Novelle aus 1999, mit dem derzeit 23 Lehrabschlussprüfungen gegenseitig anerkannt werden. Hier sollte es zu mehr Transparenz und zu einer Verwaltungsvereinfachung kommen. Zu 20 weiteren Berufen sei ein Einverständnis bereits erzielt worden.

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