European Development Days:

Klimawandel verändert Entwicklungszusammenarbeit

Wien (OTS) - Zum zweiten Mal finden heuer auf Initiative der Europäischen Kommission die "European Development Days" statt. Motto:
Will Climate Change Development? Von 7. bis 9. November diskutieren in Portugal hochrangige Vertreter wie Louis Michel, Kofi Annan und José M. Barroso mit bis zu zweitausend Teilnehmern die Auswirkungen des Klimawandels auf die Entwicklungsländer und die Entwicklungszusammenarbeit.

Außenministerin Ursula Plassnik sowie Karl Georg Doutlik, der Leiter der Europäischen Kommission in Österreich, unterstützen und begrüßen diese Initiative: "Es geht um gemeinsames Handeln für die Ärmsten in der Welt, die der Klimawandel besonders hart trifft", betont Außenministerin Ursula Plassnik. "Der Klimawandel verstärkt die immensen Probleme der Entwicklungsländer und gefährdet die bisherigen Bemühungen um nachhaltige Entwicklung und Armutsbekämpfung", so die Außenministerin.

Die European Development Days sind ein Diskussionsforum mit dem Ziel, gemeinsame Wege und Strategien zu den brennendsten Fragen der Entwicklungszusammenarbeit zu finden. Über dreißig Veranstaltungen finden im Rahmen dieser drei Tage statt, bei denen sowohl Vertreter von Staaten, Behörden als auch Wissenschaftler und Vertreter der Zivilgesellschaft zu einem Dialog aufeinandertreffen und Lösungsmöglichkeiten erarbeiten.
Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) ist mit einem Informationsstand vertreten und ihr Unternehmen, die Austrian Development Agency (ADA), wird sich im Rahmen des Practitioners' Network for European Development Cooperation präsentieren.

"Nur wenn die internationale Gemeinschaft ihre Programme und Ziele gut aufeinander abstimmt und die entwicklungspolitische Zusammenarbeit zwischen Europäischer Kommission und den Mitgliedsstaaten funktioniert, können wir gemeinsam Erfolge erreichen. Dies betrifft auch die Strategien und Programme, die die Anpassung an den Klimawandel unterstützen und zum Klimaschutz und zur Stabilisierung der Treibhausgaskonzentration beitragen sollen. Die European Development Days sind eine wichtige Plattform für den Dialog und liefern wertvolle Impulse", so Plassnik.

Auch bei der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit ist der Themenkomplex Klimawandel und Entwicklungszusammenarbeit von zentraler Bedeutung. Mitte Oktober wurde ein Informationsschwerpunkt unter dem Motto "Gutes Klima für Entwicklung" gestartet, um die breite Öffentlichkeit über die Problematik und entsprechende Lösungsansätze zu informieren.

Österreich finanziert Projekte im Bereich Energiewirtschaft mit Schwerpunkt auf Energieeffizienz und erneuerbarer Energieproduktion. Projekte zur Optimierung der Wasserversorgung und der umweltgerechten Abwasserentsorgung tragen besonders in Trockenregionen dazu bei, mit den möglichen Folgen des Klimawandels zurechtzukommen. Im Bereich Landwirtschaft setzt die OEZA auf angepasste Produktionsweisen, Erosionsschutz und moderne Techniken für klimaneutrale Produktion. Gezielte Aufforstung, die nachhaltige Nutzung des Bodens sowie die Erhaltung der biologischen Vielfalt gewährleisten, dass die Ökosysteme intakt bleiben.

"Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit nimmt den Klimaschutz sehr ernst. Wir werden ihn in unseren Projekten und Programmen noch stärker als bisher berücksichtigen", so Außenministerin Plassnik abschließend.

Weitere Informationen und Akkreditierungen für die Presse www.eudevdays.eu

Rückfragen & Kontakt:

Europäische Kommission
Vertretung in Österreich
Annemarie Huber
Pressesprecherin
Tel.: ++ 43 (1) 516 18-329
E-Mail: annemarie.huber@ec.europa.eu
http://ec.europa.eu/austria

Austrian Development Agency
Information und Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Heidi Frank
Tel: ++43 (1) 90 399 2400
oeza.info@ada.gv.at
http://www.ada.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MAA0004