Sozialminister Buchinger forciert die Ausarbeitung eines Bundesseniorenplans für eine zukunftsweisende österreichische SeniorInnenpolitik

Wien (BMSK) - Im Rahmen der heutigen Sitzung des Bundesseniorenbeirates unter Vorsitz von Bundesminister Dr. Erwin Buchinger wurden die seitens des Österreichschen Seniorenrates, des Dachverbandes der großen österreichischen Seniorenorganisationen, erarbeiteten Vorschläge für einen Österreichischen Seniorenplan vorgestellt und erstmals diskutiert. ****

Laut Bundes-Seniorengesetz gehört zu den Aufgaben des Bundesseniorenbeirates die Erstattung von Vorschlägen für soziale, wirtschaftliche, gesundheitspolitische, wohnbaupolitische und kulturelle Maßnahmen der Seniorenpolitik sowie die Ausarbeitung eines langfristigen Seniorenplanes einschließlich von Vorschlägen zur Finanzierung der Umsetzung des Seniorenplanes.

So betont auch Sozialminister Buchinger, dass es ihm ein besonderes Anliegen ist, neben der finanziellen Absicherung der Pensionistinnen und Pensionisten durch eine Pensionsanpassung, die insbesondere für mittlere und kleinere Pensionen die Teuerung der Lebenshaltungskosten entsprechend berücksichtigt, wesentliche mittel-und langfristige Maßnahmen im Bereich der SeniorInnenpolitik zu setzen, die eine soziale, politische, ökonomische und kulturelle Teilhabe älterer Menschen auf der Basis wissenschaftlich fundierten Wissens und unter besonderer Beachtung der intergenerationellen Gerechtigkeit sicher stellen.

Folglich sind auch die Themenbereiche, die der Seniorenplan aufgreift, vielfältig:
Diese reichen von der
-Gesellschaftlichen und politischen Partizipation älterer Menschen -Ökonomischen Situation
-Gesundheit
-Pflege und Betreuung
-Lebenslanges Lernen
-Situation älterer Arbeitnehmer/innen
-Wohnen und Mobilität
-Lebenssituation älterer Frauen
-Maßnahmen gegen Diskriminierung im Alter
-Sicherstellung und Erhaltung der Infrastruktur in den ländlichen Gebieten
-Lebenssituation älterer Migrant/innen bis zur -Grundlagenforschung, Statistik und Lehre.

"Nach der nunmehr heutigen angeregten Diskussion im Bundesseniorenbeirat werden aufgrund der Wichtigkeit der Thematik und der Bedeutung des Seniorenplans für eine zukunftsweisende österreichsche Seniorenpolitik die Vorschläge nunmehr zur Stellungnahme ausgesendet, wobei möglichst viele Akteure auf Bundes-und Länderebene, die Sozialpartner und viele NGO´s zur Stellungnahme eingeladen werden. Diese Stellungnahmen werden dann in eine überarbeitete Fassung einfließen und in der nächsten Sitzung des Bundesseniorenbeirates im Frühjahr 2008 neuerlich zur Diskussion gestellt werden", erklärt Buchinger abschließend.

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Pressesprecherin des Sozialministers
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