Sonntagskind per telefonischer Geburtsanweisung entbunden

Wien (OTS) - Am Sonntag, den 4.11., ging um kurz vor 07.00 Uhr in der Leitstelle des Wiener Roten Kreuzes der Anruf des werdenden Vaters aus dem 14. Bezirk ein.

Der Mitarbeiter der Leitstelle gab der Frau, die bereits einen Blasensprung hatte und in der 40. Schwangerschaftswoche war, telefonisch Anleitung zur Wehenatmung.

"Beim ersten Anruf in der Leitstelle waren die Wehenabstände alle drei Minuten, beim zweiten Anruf bereits jede Minute.", sagte Hannes Weilinger, Leitstellendisponent.

Das Sonntagskind hatte es anscheinend sehr eilig, das Licht der Welt zu erblicken und so gab "Telefonhebamme" und Leitstellendisponent Hannes Weilinger genaue telefonische Anleitungen zu der kurz bevorstehenden Geburt:

"Atmung und Lagerung, das Bereitstellen der Nabelschnurklemmen, Anleitung für Körperhaltung während der Presswehen" - die ganze Familie war sehr ruhig und hat die Anweisungen zur Geburt perfekt umgesetzt

Nach nur knapp 15 Minuten war der erste Schrei des kleinen Mädchens zu hören. Der stolze Vater band die Nabelschnur, die zuvor um den Hals des Kindes gewickelt war, perfekt mit einem Wollfaden ab.

Nur 90 Sekunden später, 15 Minuten nach dem Notruf, war der Rettungswagen vor Ort.

Mutter und Tochter Alexandra sind wohlauf und wurden mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus St Josef gebracht.

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