FPÖ-Hernals: Pflasterwüste und Pollerwald

Neugestaltung des Parhamerplatzes lässt zu wünschen übrig

Wien, 05-11-2007 (fpd) - "In Hernals folgt ein planerischer Fehlschlag auf den nächsten", so FPÖ-Bezirksobfrau LAbg. Veronika Matiasek und FPÖ-Klubobmann BR Dietmar Hebenstreit. Nach dem Debakel auf dem Dornerplatz sei nun die Gestaltung des Parhamerplatzes vor der Schule die nahtlose Fortsetzung missglückter Platzgestaltung.

"Hier dürfte nach dem Motto >Poller statt Bäume< gehandelt worden sein", ist Hebenstreit verärgert, "65 Poller für einen nicht allzu großen Platz ist ein Wahnsinn. Als Abgrenzung hätte man auch bepflanzte Rankgerüste einsetzen und die Poller nur bei den notwendigen Zufahrten aufstellen können. In Wien findet sich kaum eine ähnlich lieblose und phantasielose Gestaltung des öffentlichen Raumes. Für mehrere hundert Schüler gibt es dagegen nur ganz wenige fest installierte Sitzmöglichkeiten - von der fehlenden Begrünung ganz zu schweigen."

In diesem Zusammenhang kritisiert Matiasek erneut das Projekt Hernalser Gürtel 1. Gehe es nach den vorliegenden Plänen, so werde dort statt eines dringend notwendigen architektonischen Akzentes und baulichen Gegenstücks zur Kirche auf der Gürtelinnenseite ein plumper Klotz hingebaut. "Dornerplatz, Parhamerplatz, Hernalser Gürtel - wir fürchten uns wirklich vor dem derzeit stattfindenden Umbau und der Neugestaltung rund um den Elterleinplatz, dem Zentrum und Herzstück des Bezirkes", so Matiasek.

Für den Parhamerplatz werde die FPÖ rasche Verbesserungsmaßnahmen beantragen und bezüglich des Objekts Hernalser Gürtel 1 fordern wir eine Projektänderung, so die beiden Hernalser Mandatare unisono. (Schluss) hn

Rückfragen & Kontakt:

Klub der Freiheitlichen
Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0001