Schmied: Schulprojekt zu Erste Hilfe soll zum Standard an allen 6.300 Schulen werden

Qualifizierte und richtiges Handeln ganz zentral

Wien (SK) - Im Rahmen des Projekts "Erste Hilfe in Bewegung" haben 15 Pilotschulen vier Modelle ausgearbeitet, wie Erste Hilfe am effektivsten gelehrt und gelernt werden kann, informiert Bildungsministerin Claudia Schmied Montagvormittag bei der feierlichen Endveranstaltung des Projekts "Erste Hilfe in Bewegung" und dem gleichzeitigen Kick-Off der Schulinitiative "Mach mit! Erste Hilfe in Bewegung". Schmied betonte, dass es nunmehr gelte, dieses Schulpilotprojekt zum Standard an allen 6.300 Schulen werden zu lassen und "systemisch zu verankern". ****

Sie werde "sehr stark motivatorisch" tätig sein und auch ein "breites Kommunikationspaket" starten, um die Wichtigkeit der Ersten Hilfe als schulisches und gesellschaftliches Anliegen zu unterstreichen, so Schmied. Das Paket umfasse einen eigenen Projektleitfaden sowie ein Informationspaket für die Schulen und eine Einbeziehung der Ersten Hilfe bei der Ausbildung an den Pädagogischen Hochschulen. Zudem werde es auch eine eigene Homepage und einen spezifischen Kommunikationsplan geben, ergänzte Schmied bei der Veranstaltung, an der unter der Moderation von Cathy Zimmermann (ATV) weiters teilnahmen: Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky, Helmut Klomfar (AUVA), Harald Hertz (ÖAMTC) und Heinz Gruber (ÖJRK). Die 15 ausgewählten und heute mit Urkunden und einem Erste-Hilfe-Koffer ausgezeichneten Schulen haben vier Modelle erarbeitet, wie Erste Hilfe an allen österreichischen Schulen vermittelt werden kann, so Schmied, die hervorhob, dass es gelte, LehrerInnen besonders zu motivieren, um das Thema Erste Hilfe im Unterricht wirksam werden zu lassen.

Die Bildungsministerin bekräftigte in ihrem Statement, dass die heutige Veranstaltung "zum Start einer österreichweiten Initiative" werden soll. Und Schmied wandte sich auch an die zahlreichen Anwesenden: "Bitte tragen Sie diese gute und wichtige Idee weiter und nehmen Sie von hier die Motivation dazu mit!". Schmied dankte abschließend allen Beteiligten - den LehrerInnen, SchülerInnen und den Kooperationspartnern (u.a. AUVA, ÖJRK, Gesundheitsministerium) -für die "gelebte Kooperation". Im Anschluss präsentierten die SchülerInnen am Beispiel simulierter Notfälle (Schnittwunde, Kreislaufkollaps) gekonnt ihr erworbenes Wissen und praktisches Können von Erster Hilfe. (Schluss) mb

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