VCÖ-Studie: Trend zu starken Pkw verschlechtert Umweltbilanz von Österreichs Autoflotte

VCÖ fordert Ökologisierung der Kfz-Steuern und Verbesserung des NOVA-Entwurfs

Wien (OTS) - Der Anteil von Pkw mit hoher Motorleistung nimmt
stark zu, wie die heute präsentierte VCÖ-Studie "Automobilität - Die Grenzen als Chance" zeigt. Dieser Trend ist negativ für die CO2-Bilanz von Österreichs Neuwagenflotte: Jedes fünfte neue Auto verursacht mehr als 180 Gramm CO2 pro Kilometer. Der VCÖ tritt für eine Ökologisierung der Kfz-Steuern und Verbesserungen bei der geplanten NOVA-Reform ein.

"Automobilität hat dann eine Zukunft, wenn sie als wertvolles Gut behandelt wird und unsere Gesellschaft heute damit sorgsam umgeht. Dafür setzt sich der VCÖ ein", stellt VCÖ-Experte DI Martin Blum fest. Die VCÖ-Studie zeigt:
Während die gesamte Autoflotte seit dem Jahr 1990 um rund 41 Prozent gewachsen ist, gab es bei den Pkw mit einem Hubraum von weniger als 1.750 Kubikzentimeter (ccm) einen Rückgang von 15 Prozent. Gleichzeitig hat sich die Zahl der Pkw mit mehr als 1.750 ccm fast verdreifacht.

Das Übergewicht von Österreichs Autoflotte schlägt sich auf den Spritverbrauch und die CO2-Emissionen nieder. Der Entwurf zur Reform der NOVA geht in die richtige Richtung, weist aber Schwächen auf. Um die gewünschte Wirkung zu erzielen, sollte der Malus bereits ab 140 Gramm CO2 gelten und es keine Sonderförderungen für alternative Antriebe geben.

Die Studie kann beim VCÖ bestellt werden: (01) 893 26 97, vcoe@vcoe.at, www.vcoe.at

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