Schulprojekt "Mach mit. Erste Hilfe in Bewegung" gestartet

Ministerinnen Schmied und Kdolsky ehren Pilotschulen und präsentieren Sensibilisierungskampagne

Wien (OTS) - "Erste Hilfe ist ein Anliegen, das uns alle
betrifft", erklärte Unterrichtsministerin Claudia Schmied heute bei der Ehrung von 15 Schulen, die im Rahmen des Projektes "Erste Hilfe in Bewegung" vier Modelle zur Einbeziehung einer Erste Hilfe-Ausbildung in den Schulunterricht entwickelt haben. Die Abschlussveranstaltung war zugleich Auftakt für die Sensibilisierungskampagne "Mach mit. Erste Hilfe in Bewegung", mit der die Umsetzung der Lehrplanmodelle in die Unterrichtspraxis aller 6.300 Schulen in Österreich initiiert werden soll.

Gesundheitsministerin Kdolsky wies darauf hin, dass Erste Hilfe keine Frage des Alters, sondern der Ausbildung sei und plädierte deshalb dafür, mit entsprechenden Schulungen schon bei Kindern und Jugendlichen anzusetzen. Wie wichtig das sei beweise eine Studie des Roten Kreuzes, der zufolge sich drei Viertel der Befragten nicht zu helfen trauen.

Die Unterrichtsministerin dankte den Lehrpersonen, Schülerinnen und Schülern der Pilotschulen für ihr Engagement und die geleistete Arbeit und meinte es gehe nun darum, Exemplarisches zu Standards werden zu lassen. "Erste Hilfe soll im Schulunterricht wahrgenommen und ernst genommen werden", erklärte Schmied.

AUVA-Obmann Helmut Klomfar unterstrich die große Bedeutung der Erstversorgung von Unfallopfern, durch die deren Heilungs- oder gar Überlebenschancen erheblich vergrößert würden. Der Vizepräsident des ÖAMTC, Primarius Harald Hertz, wies darauf hin, dass Erste Hilfe so wie das Radfahren von Jugend auf gelernt werden müssten, damit man es im Notfall wie im Schlaf könne, und der Bundesvorsitzende des Jugendrotkreuzes Heinz Gruber begrüßte die Aktion als notwendige Ergänzung des Unterrichts für das Lebensnotwendige.

Das Projekt "Erste Hilfe in Bewegung" ist eine gemeinsame Initiative des Unterrichts- und des Gesundheitsministeriums. Weitere Projektpartner sind die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt AUVA, der ÖAMTC und das Österreichische Jugendrotkreuz.

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