VP-Praniess-Kastner: Chaos im FSW erreicht neuen Höhepunkt

Permanenter Umbau verunsichert alle Beteiligten und begründet Sozialabbau

Wien (VP-Klub) - "Das Chaos im Fonds Soziales Wien (FSW Anm.) erreicht gerade einen neuen Höhepunkt. Die ständigen Veränderungen bei den zuständigen Magistratsabteilungen und bei den Aufgaben des FSW gehen mit Sicherheit an die Substanz der MitarbeiterInnen und führen zu wachsender Unzufriedenheit. Dies zeigt sich auch daran, dass nun auch eine Reihe von SpitzenbeamtInnen das Handtuch wirft", kritisiert LAbg. Karin Praniess-Kastner, ÖVP Wien Mitglied im Wiener Sozialausschuss, die massiven Veränderungen im FSW.

Chaos im FSW vernebelt Blick und ermöglicht SP-Sozialabbau

"Diese hausgemachte Konfusion im FSW vernebelt zudem den Blick auf die Zielsetzung dieser Einrichtung. Es geht um Menschen, die rasche Hilfe der Gesellschaft benötigen", erinnert Praniess-Kastner. Derzeit werde man den Eindruck nicht los, dass die internen Kompetenzstreitigkeiten den Sozialabbau in Wien mit verursachen. "Die Streichung der automatischen Bescheidpflicht, die Senkung der Mietbeihilfe und die massiven Gebührenerhöhungen der roten Allmacht in Wien stellen gerade Menschen, die zumindest kurzfristig die Hilfe der Gesellschaft brauchen, vor beinahe unlösbare Probleme. Immer mehr Wienerinnen und Wiener wenden sich an die ÖVP Wien, um Unterstützung im Kampf gegen den Sozialabbau zu bekommen", bestätigt Praniess-Kastner.

Häupl muss für Ruhe sorgen

"Da die verantwortliche Stadträtin Wehsely das Chaos offensichtlich nicht lösen kann, sollte der Bürgermeister endlich einspringen. Es ist an der Zeit, dass Häupl das soziale Ruder in die Hand nimmt und Kontinuität und Rechtssicherheit gewährleistet. Ein klarer Rechtsanspruch auf Sozialhilfe muss den derzeit herrschenden Bittstellerstatus der Hilfe brauchenden Menschen ablösen. In Not geratenen Menschen dürfen nicht länger in Abhängigkeit gehalten werden", fordert Praniess-Kastner abschließend.

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