Stadtschulrat und IBM: Naturwissenschaften zum Angreifen

Wien (OTS) - Warum fliegt ein Flugzeug? Was haben Fledermäuse und Schiffe gemeinsam? Wie bewegen sich Schallwellen durch den Raum? Mit sechs spannenden Experimenten aus dem Erfahrungs- und Lernbereich Technik für den Sachunterricht veranschaulicht der TryScience-Leitfaden naturwissenschaftliche Zusammenhänge. In den kommenden Wochen werden alle Wiener Volksschulen ein Exemplar der farbenfrohen Broschüre mit Experimenten für den Sachunterricht erhalten.

Naturwissenschaften für Kinder in der Volksschule erlebbar und angreifbar zu machen, ist das Ziel dieser gemeinsamen Initiative des Stadtschulrates für Wien und IBM Österreich. Der TryScience-Leitfaden bietet VolksschullehrerInnen eine Auswahl naturwissenschaftlicher Experimente für den Sachunterricht.

"Kinder sind wissbegierig und lernen gerne - am besten jedoch lassen sich Lernerfolge dann erzielen, wenn nicht nur kognitives Verstehen verlangt, sondern Mitmachen, Selbst-Erkennen und Bestaunen ermöglicht wird. Das ist das Tolle an diesem TryScience-Leitfaden: Er bietet Experimente an, die LehrerInnen und SchülerInnen problemlos und einfach gemeinsam durchführen können. In diesem Sinne bedeutet dieser Leitfaden auch einen innovativen Beitrag zur Begabungsförderung an unseren Schulen", so Wiens Amtsführende Stadtschulratspräsidentin Dr. Susanne Brandsteidl im Rahmen einer Pressekonferenz heute.

"IBM steht für innovative Technologie - dies schließt auch neue Formen der Wissensvermittlung wie e-learning ein. Mit dem TryScience-Leitfaden möchten wir LehrerInnen dabei unterstützen, Naturwissenschaften, die ja die Basis der IT darstellen, im Unterricht erlebbar zu machen", freut sich Leo Steiner, Generaldirektor IBM Österreich, über die Kooperation mit dem Stadtschulrat für Wien.

LehrerInnen finden im TryScience-Leitfaden praxisorientierte Arbeitsmaterialien, die neben detaillierten Anleitungen zu den Experimenten auch Umsetzungsideen für den Einsatz im Unterricht enthalten. Mit einfachen Mitteln wie einer Pappschachtel, zwei Bauklötzen und einer Murmel können LehrerInnen beispielsweise die Funktionsweise eines Echolots erklären.

Die Experimente des TryScience-Leitfadens:

o "Rollende Kugeln": Kinder entdecken die Funktionsweise eines Kugellagers mit Murmeln und zwei Schraubdeckeln. o "Beflügelt": Kinder können den Bernoulli-Effekt erkunden, indem Sie aus Stricknadeln und einem Blatt Papier einen Flugzeugflügel herstellen. o "Wie gelangen Sonden in den Weltraum?": Das Experiment erklärt wie die Schubkraft funktioniert. Ein Luftballon wird dabei an einem Nylonfaden so befestigt, dass er sich beim Entweichen von Luft so wie eine Rakete durch den Raum bewegt. o "Schallwellenexperiment": Ein Echolot stellen Kinder mit einer Pappschachtel, zwei Bauklötzen und einer Murmel her. Sie entdecken, wie man die Position eines Objektes mit Schallwellen bestimmen kann. o "Wellen schlagen": Das Experiment gibt Kindern die Möglichkeit, die Ausbreitung von Schallwellen mit Buntstiften, die an einem Klebestreifen befestigt sind, zu beobachten. o "Musikalische Kleiderbügel": Wie unterschiedliche Schallleiter die Klangintensität beeinflussen, können Kinder mit Kleiderbügel aus Draht und aus Plastik nachvollziehen.

Die interaktive Wissenschaftsplattform www.tryscience.org/
Die Experimente des TryScience-Leitfadens sind nur ein kleiner Teil von zahlreichen Experimenten aus Mathematik, Physik, Chemie und Biologie der interaktiven Online-Plattform www.tryscience.org. Kinder von 7 bis 10 Jahren können dort online Ihr naturwissenschaftliches Wissen auch mit Abenteuerspielen und Exkursionen in Museen auf der ganzen Welt erweitern. Die Wissenschaftsplattform TryScience wird von IBM, der New York Hall of Science, der Association of Science-Technology Centers und weltweit mehr als 400 wissenschaftlichen Instituten betrieben.

Um bei den Experimenten der Broschüre die Prinzipien des österreichischen Lehrplans im Sachunterricht zu berücksichtigen, hat IBM Österreich den TryScience-Leitfaden in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule unter der Mitwirkung der PädagogInnen Melinda Kovar und Mario Mazakarini entwickelt. (Schluss) ssr

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