Bundeswettbewerbsbehörde genehmigt Erwerb der ÖFWG durch die Kelag

Klagenfurt (OTS) - Die Bundeswettbewerbsbehörde hat den Erwerb der Österreichischen Fernwärmegesellschaft mbH (ÖFWG) durch die Kelag genehmigt. "Nun können wir das Kaufverfahren bis Ende des Jahres abschließen," sagt Kelag-Vorstand Hermann Egger.

Verdoppelung der Marktposition

Mit dem Erwerb der ÖFWG verdoppelt die Kelag ihre Position im österreichischen Wärmemarkt. Die ÖFWG und die Kelag-Tochter Wärmebetriebe Gesellschaft mbH betreiben insgesamt rund 1.000 Wärmeanlagen in Österreich zur Erzeugung und Verteilung von Fern- und Nahwärme sowie zur Erzeugung von Ökostrom. Sie nutzen Biomasse, Biogas, Geothermie und konventionelle Brennstoffe. Mit einem Wärmeabsatz von rund 1.600 Millionen Kilowattstunden und einem Umsatz von rund 120 Millionen Euro ist der Kelag-Konzern nun der größte österreichweit tätige Wärmeanbieter. Rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in diesem Geschäftsfeld des Konzerns tätig.

Wärmebetriebe International

"Nach dem Erwerb der ÖFWG können wir nun an der Umsetzung unserer strategischen Ziele im südosteuropäischen Wärmemarkt arbeiten", erklärt Egger. "Sie sind Teil der Wachstumsziele unseres Konzerns. Als nächsten Schritt bündeln wir unsere Wärmeaktivitäten im Ausland in einem eigenen Unternehmen, in der Wärmebetriebe International. An diesem Unternehmen beteiligt sich RWE mit 49 %. In südosteuropäischen Wärmemarkt werden wir gemeinsam mit unserem strategischen Partner auftreten", erklärt Egger.

Der Kelag-Konzern verfügt über umfassendes Know-How zur Nutzung von Biomasse, Biogas und industrieller Abwärme. "Mit diesem Know-how verfügen wir über sehr gute Wachstumschancen in Südosteuropa. Damit sichern und schaffen wir qualifizierte Arbeitsplätze in Kärnten und nehmen auch unsere ökologische Verantwortung wahr", erläutert Kelag-Vorstand Hermann Egger.

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