Haimbuchner: Darabos-Deal kaschiert Nichtlieferfähigkeit der Eurofighter GmbH

Tranche 2 hätte nicht rechtzeitig über die internationale Zulassung verfügt

Wien (OTS) - "Wie jüngst bekannt wurde, absolvierte der
Eurofighter der Tranche 2 vor kurzem seinen Erstflug. Die internationale Zulassung soll laut Eurofighter GmbH im April 2008 erfolgen, was laut Experten ein sehr ehrgeiziger Zeitplan ist, da bei der Tranche 1 die Zulassung erst nach einem Jahre erfolgte. Damit wäre die Eurofighter GmbH laut Vertrag vom Juni 2003 nicht lieferfähig gewesen", sagte heute der FPÖ-NAbg. Dr. Manfred Haimbuchner.

"Laut heeresinternen Experten wäre dadurch die Lieferung des siebenten und achten Eurofighters der Tranche 2, nach den ersten sechs der Tranche 1, die später hätten aufgerüstet werden sollen, nicht termingerecht erfolgt. Die Folgen: Strafzahlungen der Eurofighter GmbH an die Republik, möglicherweise sogar ein Preisnachlass auf die Tranche 2. Das alles wurde durch den Vergleich mit der Eurofighter GmbH, welchen Darabos abgeschlossen hat, verhindert. Die Eurofighter GmbH erspart sich dadurch Millionen. Höchstwahrscheinlich hatten die Verhandler der Eurofighter GmbH darauf hingearbeitet, so ihre Lieferunfähigkeit zu kaschieren", so Haimbuchner weiter.

"Bereits am 6. November 2000 wurde im BMLV die Entscheidung getroffen, Eurofighter nicht in den Wettbewerb aufzunehmen, aufgrund der Aussage der Eurofighter GmbH wäre man frühestens 2008 lieferfähig. Später wurde dies widerrufen mit den bekannten Folgen. Da die Ausschreibung des BMLV Eurofighter der Tranche 2 erforderte, bewahrheitet sich die erste Information der Eurofighter GmbH, nämlich erst 2008 lieferfähig zu sein", stellte der freiheitliche Abgeordnete abschließend fest. "Die Verantwortung für dieses Chaos, das noch nicht beendet ist und der Republik Hunderte Millionen kostet, tragen die Minister Scheibner, Platter und Darabos", schloss Haimbuchner.

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