VP-Gerstl: Neuerliche U-Bahn-Pannenserie am Wochenende

ÖVP Wien fordert raschere Erneuerung veralteter Infrastruktur

Wien (VP-Klub) - Die Pannenserie bei der Wiener U-Bahn ging auch
am Wochenende weiter. Nachdem der Betrieb der U6 Sonntagfrüh wegen eines Oberleitungsschadens zwischen den Stationen Michelbeuern und Spittelau rund drei Stunden lang eingestellt war, gab es wenige Stunden später die nächste Panne auf der Linie U1. In der Station Stephansplatz kam es zu Rauchentwicklung, weswegen der Fahrbetrieb zwischen Taubstummengasse und Nestroyplatz eingestellt wurde. Die U3 fuhr jedoch in dieser Zeit die Station Stephansplatz weiter an. Zu allem Überfluss gab es heute früh auch noch längere Wartezeiten und unregelmäßige Intervalle bei der Linie U6 - und das in der morgendlichen Stoßzeit.

Der Verkehrssprecher der ÖVP Wien, LAbg. Wolfgang Gerstl, übt heftige Kritik an dieser neuerlichen Pannenserie: "Die von den Wiener Linien versprochene Erneuerung veralteter Infrastruktur muss viel rascher vor sich gehen. Alleine die Ankündigung, dass wir in den nächsten zehn Jahren neue U-Bahn-Garnituren bekommen, ist zu wenig. Die Wiener Linien müssen jetzt modernisieren und den Wienerinnen und Wienern endlich jenen Komfort anbieten, den sich diese auf Grund der jüngst wieder erhöhten Tarife verdient hätten. Mit dieser Serie von Pleiten, Pech und Pannen wird niemand ermuntert, auf den öffentlichen Verkehr umzusteigen. Die versprochene durchgehende Klimatisierung der U-Bahn-Garnituren lässt auf sich warten, von Intervallverdichtungen keine Spur und dann noch jede Menge schadhafte Züge: Außer Abzocken der Fahrgäste der Wiener Linien fällt der SPÖ-Stadtregierung wirklich nicht viel ein", schließt Gerstl.

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