Brandsteidl: Rückenwind aus Wirtschaft für die 'Neue Mittelschule’ nutzen

Wien (OTS) - "Wie wichtig die Reform unseres Bildungswesens insbesondere im Bereich der Schule der 10- bis 14-jährigen ist, beweisen nicht zuletzt die Signale, die seitens der österreichischen Wirtschaft - allen voran der Industriellenvereinigung -in den vergangenen Tagen ausgesendet wurden. Deren Eintreten für eine umfassende Schulreform macht deutlich, dass die Forderung nach einer gemeinsamen Schule mit innerer Differenzierung längst nicht mehr parteipolitisch motiviert, sondern ein internationales `Gebot der Stunde’ ist. Für Bildungsministerin Schmied bedeutet dies deutlichen Rückenwind, um in den Verhandlungen mit der ÖVP standhaft zu bleiben und ihre ursprünglichen Forderungen durchzusetzen", stellte Wiens Amtsführende Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl zum aktuellen Stand der Verhandlungen über die `Neue Mittelschule’ fest.

Brandsteidl zeigte sich überzeugt, dass "auch in der ÖVP diese Stellungnahmen der Industrie richtig verstanden werden. Denn eines ist klar: Die Wirtschaft befindet sich längst im globalen Wettbewerb und ist dadurch besonders befähigt, die Anforderungen an unsere heutigen SchülerInnen und künftigen ArbeitnehmerInnen zu beurteilen."

"Ich bin mir sicher, dass Ministerin Schmied in enger Abstimmung mit ihrem Bildungsexperten Schilcher die richtige Strategie für die anstehenden Verhandlungen mit der ÖVP finden wird. Mit der Unterstützung der Wirtschaftskammer und der Industriellenvereinigung hat sie nun alle Trümpfe und wichtigen Argumente in ihrer Hand", so Brandsteidl abschließend.
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