Belakowitsch-Jenewein: Rasante Zunahme psychischer Erkrankungen erfordert seriöse Kalkulation der verfügbaren Mittel

Wien (OTS) - Die Forderung, Psychotherapien in allen Fällen von
den Krankenkassen bezahlen zu lassen, klinge plausibel, sei in der Realität aber kaum finanzierbar, so heute die freiheitliche Gesundheitssprecherin Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein.

"Grundsätzlich ist nicht einzusehen, dass die Psychotherapie für stationär aufgenommene Patienten von den Kassen übernommen wird, für nicht in Spitalsbehandlung befindliche Patienten aber nicht", so die FPÖ-Gesundheitssprecherin. "Verlangt etwa ein an Depressionen leidender Patient von sich aus nach psychotherapeutischer Betreuung, übernehmen die Kassen die Kosten nicht. Dabei käme die Behandlung in früheren Erkrankungsstadien sehr viel günstiger, als dies nach der stationären Aufnahme häufig der Fall ist. Aufgrund der rapiden Zunahme psychischer Erkrankungen sollte eine generelle Finanzierung durch die Krankenkassen jedenfalls seriös durchkalkuliert werden, ehe man entsprechende Forderungen stellt", so Belakowitsch-Jenewein abschließend.

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