ÖAAB-Hoch zu Arbeitslosenzahlen: Wien kehrt seine Probleme weiterhin unter den Teppich

Wien (VP-Klub) - "Für die Rathausverantwortlichen gibt es keinen Grund, in Jubelstimmung auszubrechen", betont heute der Landesgeschäftsführer des ÖAAB-Wien, LAbg. Alfred Hoch, in Reaktion auf die aktuellen Arbeitsmarktdaten.

Erhöhtes Armutsrisiko auf Grund verfestigter Arbeitslosigkeit

Hoch erinnert daran, dass das strukturelle Armutsrisiko in Wien immer noch höher liegt als in anderen Bundesländern. "Das ist die direkte Konsequenz jahrelanger arbeitsmarktpolitischer Verfehlungen und der Beweis dafür, dass Wien seine Probleme weiterhin unter den Teppich kehrt", meint er dazu.

Negative Beschäftigungsentwicklung

Der ÖAAB-Landesgeschäftsführer verweist in diesem Zusammenhang auf die negative Entwicklung des Wiener Arbeitsmarktes im Laufe des letzten Jahrzehnts. "In den letzten zwölf Jahren hat es österreichweit einen Beschäftigungszuwachs um über 7 Prozent gegeben. In Wien hingegen ist im selben Zeitraum die Beschäftigungszahl um 1 Prozent zurückgegangen. Das beweist, dass die Rathausverantwortlichen in Sachen Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik vieles falsch gemacht haben", so Hoch.

"Ausruhen" ist nicht angebracht

Abschließend warnt der ÖAAB-Landesgeschäftsführer die politisch Verantwortlichen in Wien, sich im "Schaukelstuhl statistischer Daten" auszuruhen: "Es gibt immer noch viel zu viele Menschen in dieser Stadt, die einen Job suchen. Für die muss die SP-Stadtregierung definitiv mehr tun!"

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