Marek: Arbeitslosigkeit seit 20 Monaten in Folge rückläufig

Jugendarbeitslosigkeit sinkt mit 7,7 Prozent stärker als Gesamtrückgang von 4,6 Prozent - Lehrstellenlücke geht weiter zusammen

Wien (BMWA-OTS) - "Seit März 2006 und damit seit 20 Monaten in Folge ist die Entwicklung der Arbeitslosigkeit rückläufig", so Staatssekretärin Christine Marek zu den heute präsentierten Arbeitsmarktdaten von Ende Oktober 2007. Bei den arbeitsuchend gemeldeten Jugendlichen ist der Rückgang mit 7,7 Prozent wesentlich stärker als der Gesamtrückgang von 4,6 Prozent ausgefallen. "Im Vergleich zum Vorjahr sind damit um 2.850 Jugendliche weniger arbeitsuchend gemeldet", so Marek. Darüber hinaus liege Österreich mit einer Jugendarbeitslosenquote nach EUROSTAT von 8,0 Prozent im EU-Vergleich am hervorragenden dritten Platz nach Dänemark und den Niederlanden.

Erfreut zeigte sich die Staatssekretärin auch über die weiter sinkende Lehrstellenlücke. Ende Oktober liegt diese bei einer rechnerischen Lücke von 1.882. In vier von neun Bundesländern (Oberösterreich, Tirol, Salzburg und Kärnten) gibt es auch nach wie vor mehr offene Lehrstellen als Lehrstellensuchende und damit statt einer "Lehrstellenlücke" eine "Lehrlingslücke", so Marek. Insgesamt gab es österreichweit im Vergleich zum Vorjahr um 6,8 Prozent weniger Lehrstellensuchende und um 4,5 Prozent mehr offene Lehrstellen.

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