Kickl: Arbeitslosenzahlen: Stillstand von SPÖ und ÖVP in dieser Frage

Arbeitslosigkeit ist bekanntlich höher als in den offiziellen Statistiken angegeben

Wien (OTS) - "Monat für Monat wird die noch immer enorme Arbeitslosigkeit in Österreich von dieser Regierung heruntergespielt", kommentierte heute FPÖ-Arbeitnehmersprecher NAbg. Herbert Kickl die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt. 204.840 Jobsuchende im Oktober 2007 seien genau um 204.840 zuviel. Die Arbeitsuchenden in diesem Land hätten zudem nichts von einer Koalition, die dauernd von einer Beschäftigungsoffensive rede, in der Praxis jedoch kläglich versage, so Kickl.

Schon die Arbeiterkammer habe unlängst in einer Aussendung festgestellt, dass die Arbeitslosenstatistik nur Personen berücksichtige, die unmittelbar beim AMS zur Vermittlung angemeldet seien. Daher würden Personen in Schulungen, Lehrstellensuchende oder Arbeitslose mit Krankengeldbezug offiziell in den Statistiken gar nicht aufscheinen. 54.153 Schulungsteilnehmer etwa würden so einfach aus den Arbeitslosenzahlen herausfallen, wobei bis heute nicht einmal eine Qualitätsprüfung für viele dieser ominösen AMS-Kurse erfolgt sei. Daher würden sich auch hier die SPÖ-ÖVP-Bundesregierung und vor allem ÖVP-Wirtschaftssprecher Dr. Reinhold Mitterlehner in den Sack lügen, wenn sie bereits vollmundig vom Weg zur Vollbeschäftigung sprechen würden. "Die ÖVP ist in Wahrheit die treibende Kraft beim Ruinieren des österreichischen Arbeitsmarkts - vor allem, wenn man an die vorzeitige Öffnung für Billigarbeitskräfte aus dem Osten denkt", schloss Kickl.

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