Graf: Raucherhatz ist Diskriminierung von 2,3 Millionen Österreichern

FPÖ fordert besseren Schutz für Berufsstand der Trafikanten

Wien (OTS) - Anlässlich der heutigen FPÖ-Raucherpressekonferenz forderte FPÖ-NAbg Dr. Martin Graf, selbst passionierter Raucher, ein Ende der aktuellen Raucherhatz. "Wie verstehen uns nicht als Raucher-Lobby", erklärte Graf, "sehr wohl aber als Lobby für ein gedeihliches Miteinander von Rauchern und Nichtrauchern, wie es in Österreich stets funktioniert hat. Wollten wir hier populistisch agieren, könnten wir uns an die Mehrheit der 5,7 Millionen österreichischen Nichtraucher wenden. In diesem Fall vertreten wir die Interessen der Minderheit, weil die anderen Parteien nicht den Mut dazu aufbringen, obwohl sie ähnlich denken."

Konkret forderte der FPÖ-Nationalratsabgeordnete die Möglichkeit zur freien Entscheidung für Gastronomen, ob sie ein Raucher- oder Nichtraucherlokal betreiben wollten. Des weiteren sei die Politik aufgerufen, einen Masterplan auszuarbeiten, um den in die Enge getriebenen Berufsstand der Trafikanten zu schützen. Schließlich handle es sich dabei um 8.000 Geschäftsinhaber und 16.000 Angestellte, zu denen auch 2.000 Behinderte zählten. Die Verhinderung des ausufernden Zigarettenschmuggels und damit die wirksame Bekämpfung der organisierten Kriminalität müsse Teil dieses Konzeptes sein.

"Wir verlangen auch menschengerechte Rauchereinrichtungen in öffentlichen Gebäuden, auf Flughäfen und in den Zügen der ÖBB", so Graf weiter. "Auch eine adäquate Ausstattung der viel frequentierten Raucherräume des Parlaments, vor allem die Gewährleistung audiovisueller Sitzungsübertragungen, ist dringend erforderlich. Österreich soll nach unseren Vorstellungen seinen eigenen Weg gehen und sich nicht an überzogenen Zeitgeistkampagnen beteiligen."

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