Wiener FPÖ kündigt Kontrollamtsprüfung in Sachen EKH an

Schwere Kritik auch an geplanter "Punkerhyttn" im 15. Bezirk

Wien (OTS) - In einem gemeinsamen Mediengespräch am Freitag übten der Klubobmann der Wiener FPÖ, GR DDr. Eduard Schock, und GR Mag. Dietbert Kowarik heftige Kritik am Ankauf des Ernst Kirchweger-Hauses (EKH) in Favoriten bzw. am geplanten Ankauf eines Hauses in - laut Medienberichten - Rudolfsheim-Fünfhaus für obdachlose Punks.

Sie kündigten an, dass sie das Kontrollamt mit einer entsprechenden Prüfung beauftragen werden. Kernpunkt der Kritik ist für die beiden Mandatare, dass Personen, die "die Gesellschaft ablehnen, reichlich subventioniert werden". Insgesamt gehe die Wiener FPÖ von einer Kaufsumme von insgesamt 4 Millionen Euro für die beiden Häuser aus, dazu würden noch die laufenden Betriebskosten kommen, die ebenfalls, so Schock "der Steuerzahler zu begleichen habe."

Kowarik kritisierte die Standort-Entscheidung für Rudolfsheim-Fünfhaus, da dieser Bezirk schon jetzt genügend soziale Probleme habe. Der kolportierte Standort auf der Johnstrasse bzw. in der Nähe des Meislmarktes sei "grundfalsch", da dieser Markt noch einigermaßen funktioniere. Ebenso seien in der Nähe Schulen und ein Kindergarten angesiedelt, so Kowarik, der Bezirksvorsteher Braun "mangelndes Engagement für die Interessen für Rudolfsheim-Fünfhaus" vorwarf. Kritik wurde auch an den kolportierten jährlichen 500.000 Euro an Betreuungskosten für die Bewohner der "Punkerhyttn" geübt. (Schluss) hch/

Weitere Informationen: Gemeinderatsklub der FPÖ, Tel.: 4000/81 798, Internet: www.fpoe-wien.at/

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Diensthabender Redakteur
Tel.: 4000/81 081

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0021