Schock: Wiener FPÖ lässt den Ankauf des EKH sowie des "Punkerhauses" in Rudolfsheim-Fünfhaus vom Kontrollamt prüfen!

Ankauf und Folgekosten stehen in Keinem Verhältnis zum nutzen für die Stadt!

Wien, am 02-11-2007 (fpd) - Das Ernst Kirchweger-Haus (EKH) wurde
im Juni 1990, damals noch im Besitz der KPÖ, von Vertretern der "Autonomen Linken" besetzt.
Im EKH hat sich in den vergangenen 17 Jahren eine umfangreiche linksradikale Kultur- und Politszene entwickelt. Den Wienerinnen und Wienern ist das EKH hauptsächlich durch die Medienberichterstattung auf den Chronik- und Gerichtseiten bekannt, so heute der Klubobmann der Wiener FPÖ, DDr. Eduard Schock, im Zuge einer Pressekonferenz mit dem Obmann der FPÖ in Rudolfsheim-Fünfhaus, LAbg. GR Mag. Dietbert Kowarik.

Das EKH wurde nun von "Wieder Wohnen GmbH", einer Tochtergesellschaft des Fonds Soziales Wien (FSW), als Mehrheitseigentümer und einem neu gegründeten Dachverband aus vier im EKH ansässigen Vereinen (Verein Wiener Jugendzentren und Wien Work) um 2,1 Millionen Euro gekauft und verwaltet. "Wieder Wohnen GmbH" ist eine 100 % Tochter des FSW und betreibt 5 Häuser für Wohnungslose sowie das Tageszentrum Josefstädter Straße. Die Mieter des EKH sollen angeblich nur Betriebskosten, nicht aber die ortsübliche Miete bezahlen, so Schock.

Laut Kronen Zeitung vom 30. 10. 07 wird zudem für die verwahrlosten Jugendlichen derzeit ein Haus in Rudolfsheim-Fünfhaus renoviert. Dort sollen sie unter Aufsicht leben und sich entwickeln können. An die 35 Personen werden in dem Bau ein neues Zuhause finden. Ziel ist es, den Menschen ein Dach über dem Kopf zu geben und sie in ein sozial-pädagogisches Konzept einzubinden. Daher sind rund um die Uhr sechs bis acht Sozialarbeiter für die Jugendlichen abgestellt. Die Kosten für die Mitarbeiter betragen 400.000 bis 500.000 Euro im Jahr. Die erforderliche Instandsetzung selbst schlägt sich mit 50.000 Euro zu Buche. Finanziert wird beides vom Fonds Soziales Wien. Nach dem Ernst-Kirchweger-Haus in Favoriten, ist das Wohnhaus in Rudolfsheim-Fünfhaus die zweite Bleibe für sozial Außenstehende.

Das Kontrollamt der Stadt Wien wird nun von der FPÖ beauftragt, den Ankauf mit öffentlichen Finanzmitteln und die Umstände rund um den Ankauf des EKH, insbesondere die Konditionen für die Vermietung der Räumlichkeiten des EKH an zukünftige Mieter, durch die "Wieder Wohnen GmbH", eine 100 % Tocher des Fonds Soziales Wien, und den Ankauf und die Umstände rund um den Ankauf des Wohnhauses in Rudolfsheim-Fünfhaus für die Punks durch den FSW, insbesondere die Kosten für die Mitarbeiter, im Sinne der Ordnungsmäßigkeit, Zweckmäßigkeit, Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit überprüfen, so Schock abschließenmd. (Schluß)

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