FP-Kowarik zu Punker-Haus: Stadt hat den 15. Bezirk offensichtlich schon abgeschrieben

Bezirksvorsteher Braun rücktrittsreif!

Wien, 02-11-2007 (fpd) - Zur beschlossenen Ansiedlung und Finanzierung eines Wohnhauses für Punks in Rudolfsheim-Fünfhaus bekräftigte heute der Bezirksparteiobmann der FPÖ, LAbg. Mag. Dietbert Kowarik, im Zuge einer Pressekonferenz die vehemente Ablehnung der Freiheitlichen und der Bevölkerung: "Die finanziellen Zuckerln für arbeitsscheue Provokateure ist eine Verhöhnung der arbeitenden Bevölkerung - die SPÖ setzt auch in der Sozialpolitik vollkommen falsche Prioritäten! Mit dem vorgesehenen Mitteln - 50.000 Euro zur Adaptierung eines Hauses und bis zu 500.000 Euro jährlich für die Betreuung der Punker - könnte man wirklich Bedürftigen erhebliche Verbesserungen zukommen lassen!"

15. Bezirk hat schon jetzt genug Probleme!

"Unser Bezirk hat schon jetzt aufgrund der falschen Politik der SPÖ genug soziale Spannungsfelder. Es sollte sich auch bis ins Rathaus durchgesprochen haben, dass Rudolfsheim-Fünfhaus nicht nur den höchsten Ausländeranteil hat sondern auch die ärmste Wohnbevölkerung. Es gibt laufend Probleme mit illegalen Prostituierten, massive Probleme mit der ausufernden Drogenkriminalität und jetzt importieren wir auch noch die Anarchoszene - den Bewohnern von Rudolfsheim-Fünfhaus bleibt auch nichts erspart!", stellt Kowarik fest.

Vorgesehener Standort ist Wahnsinn!

Auch der vorgesehene Standort in der Johnstraße, in unmittelbarer Nähe zu einer Berufs- und Volksschule sowie eines Kindergartens, zeige die fehlende Sensibilität der Stadtverwaltung, so Kowarik weiter: "Für den Meiselmarkt wäre der Standort des Punkerhauses wohl der Todesstoss - jeder kann sich vorstellen, dass die Punks die U-Bahnstation und den Markt belagern werden - sicher nicht zur Freude der Geschäftsleute. Die Erfahrungen rund um das EKH in Favoriten lassen erahnen, wie sehr die Unternehmer und Anrainer zu leiden haben werden."

SPÖ-Braun hat versagt!

"Seit Monaten machen wir Freiheitliche auf die Pläne für das Punkerhaus aufmerksam; auch in den Medien konnte man immer wieder über die geplante Ansiedelung nachlesen. Spätestens nach der Hausbesetzung im Dezember letzten Jahres konnte jeder die drohende Gefahr erkennen - offensichtlich aber nicht der Herr Bezirksvorsteher. Im Frühjahr hat die FPÖ eine diesbezügliche Anfrage an BV Braun gestellt und in der Ausgabe 18/2007 der Bezirkszeitung hat er es sich nicht nehmen lassen, der FPÖ " Angstmache" vorzuwerfen - dabei hat er versprochen, sich gegen einen Standort im 15. Bezirk einzusetzen. Und jetzt tut der Herr Bezirksvorsteher so, als wäre er überrascht worden!", so Kowarik.
"Man sieht was das Versprechen des Herrn Bezirksvorsteher wert ist. Es ist traurig, dass unser Bezirk keine starke Vertretung hat und wieder einmal Stiefkind der Stadtverwaltung ist. Bezirksvorsteher Braun ist jedenfalls rücktrittsreif", konstatiert Mag. Kowarik.

"Wir werden uns weiterhin mit allen möglichen Mitteln gemeinsam mit der Bevölkerung gegen die Ansiedelung stellen, um die Umsetzung dieses Projektes zu verhindern! Wir werden die Vorgänge auch vom Kontrollamt überprüfen lassen.", so Kowarik abschließend. (Schluß)

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