Seniorenbund begrüßt Rezeptgebühren-Deckelung durch Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky

Generalsekretär Becker: "Umsetzung der Seniorenbund-Forderung ist ein großer sozialer Schritt"

Wien (OTS) - Als "großen sozialen Schritt" bezeichnete Heinz K. Becker, der Generalsekretär des Österreichischen Seniorenbundes, den Ministerratsbeschluss, endlich die Rezeptgebühren zu begrenzen: "In Zukunft wird man nur noch maximal 2 % des Nettoeinkommens an Rezeptgebühren bezahlen. Der Seniorenbund hatte schon länger gefordert, dass vor allem chronisch Kranke bei den Rezeptgebühren entlastet werden müssen. Die jetzige Regelung begrüßen wir umso mehr, als damit alle Seniorinnen und Senioren mit niedrigen Pensionen profitieren werden." Gerade ältere Menschen benötigen mehr Arzneimittel, oftmals ist auch die häufige Einnahme mehrerer Medikamenten notwendig, dadurch werden viele Pensionistenhaushalte überdurchschnittlich belastet. Das hat jetzt ein Ende, Becker dazu:
"Es freut uns, dass durch Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky die Seniorenbund-Forderung einer Rezeptgebührenbegrenzung konkret verwirklicht wird." Geschätzte über 300.000 Menschen werden dadurch entlastet werden.

Ab 1. Jänner 2008 sollen die Rezeptgebühren über die e-card verrechnet werden und - nach Erreichen des Betrages in Höhe von 2 % des Nettoeinkommens - die ehestmögliche Befreiung erfolgen. "Die Durchführung über die e-card ist sehr zu begrüßen, denn gerade die älteren Mitbürger wissen ja inzwischen die unbürokratischen Vorteile der e-card sehr zu schätzen. Wir erwarten aber nun auch, dass alle Beteiligten - also Hauptverband, Ärzte und Apotheken - für eine patientenfreundliche Abwicklung in der täglichen Praxis sorgen werden.", unterstrich Becker abschließend.

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Österreichischer Seniorenbund
Heinz K. Becker
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