Kernstock: Geschirrmuseum Wilhelmsburg erhält Landesförderung

300.000 Euro aus Stadterneuerungsmitteln fließen in das Projekt

St. Pölten, (SPI) - Seit etwas über einem Monat ist das Geschirrmuseum in Wilhelmsburg eine zusätzliche Attraktion der traditionsreichen Porzellan-Stadt. "Die NÖ Landesregierung hat beschlossen, für das Projekt ‚Geschirrmuseum Wilhelmsburg’ 300.000 Euro an Stadterneuerungsmitteln zur Verfügung zu stellen", begrüßt der Wilhelmsburger SPNÖ-Abgeordnete, LAbg. Otto Kernstock, den Beschluss des Landes. Bereits im späten 18. Jahrhundert wurde in Wilhelmsburg Geschirr erzeugt. Das neue Museum hat nun seinen Sitz in der geschichtsträchtigen Winckhlmühle, dem ursprünglich ältesten Teil der Steingut- und Porzellanfabrik. "Mit der Etablierung des Museums wurde die optimale Nutzungsform für dieses historische Gebäude gefunden. Die Geschirrerzeugung ist ja ein wesentlicher Teil der Geschichte der Stadt", so Otto Kernstock weiter.****

Im Museum sind historische Objekte ab dem 18. Jahrhundert zu sehen. Einen wichtigen Schwerpunkt der Sammlung bildet das berühmte Lilienporzellan. Daher sind im Wilhelmsburger Geschirrmuseum auch alle Tafelgeschirrformen des Lilienporzellans von 1959 bis 1971, allen voran die berühmte Serie "Daisy", zu sehen. "Heute wird in Wilhelmsburg zwar leider kein Geschirr mehr produziert, aber die Stadt ist durch die Firma Laufen noch immer eng mit der Keramikerzeugung verbunden. Das Geschirrmuseum spiegelt aber nicht nur einen wichtigen Teil der Geschichte der Stadt wieder, sondern stellt auch einen Anziehungspunkt für Gäste aus nah und fern dar", so LAbg. Otto Kernstock abschließend.
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