Plattform "Rauchfrei(heit)!" ortet "Etappensieg der Vernunft": Nichtraucherschutz auch ohne Gesetz möglich!

Wien (OTS) - Als "Etappensieg der Vernunft" wertete der Sprecher
der Plattform "Rauchfrei(heit)!", der Wiener Rechtsanwalt Manfred Ainedter, den Entschluss, auf die geplante Novellierung des Tabakgesetzes vorläufig zu verzichten. "Dieses Gesetz hätte mehr Probleme erzeugt als gelöst und die österreichischen Gastronomen wie auch ihre Kunden gleichermaßen entmündigt", betonte Ainedter.

"Wir müssen gegenüber der EU weiterhin Flagge zeigen", unterstrich Ainedter und verwies auf "Überregulierungstendenzen aus Brüssel, die auch vor den privaten Lebens- und Konsumgewohnheiten der Bürger nicht halt machen". Das Rauchverbot sei nur der Anfang, fette Speisen und Süßigkeiten stünden als nächstes auf der Agenda, "und wenn wir nicht aufpassen, wird uns die EU in Bälde vorschreiben, welche Kleidung wir kaufen und welche Autos wir fahren dürfen."

"Ad-hoc-Umbaumaßnahmen mit großem finanziellen Aufwand und generelle Rauchverbote in kleinen Lokalen hätten den Todesstoß für die heimische Gastronomie und die österreichische Kaffeehauskultur gleichermaßen bedeutet", erläuterte Ainedter namens der Plattform, die im Frühjahr 2007 gegründet wurde. Zu ihren Mitgliedern zählen u.a. Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, der Karikaturist Manfred Deix, der Schauspieler Heinz Marecek, Brau Union Generaldirektor Markus Liebl sowie zahlreiche prominente Gastronomen wie Toni Mörwald, Stefan Gergely und das Ehepaar Eselböck.

"Österreich hat nun in den von Vizekanzler Molterer angekündigten 6 Monaten die Chance, der österreichischen Regierung und vor allem der EU zu beweisen, dass Nichtraucherschutz auch ohne gesetzlichen Eingriff in die unternehmerische und persönliche Freiheit möglich ist!", schließt Ainedter.

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